die arbeitswoche begann montag mit erstaunlichem elan - widererwarten kam ich gut aus den federn, und die energie hält noch bis heute an. was den sport betrifft, bin ich im moment total infiziert und motiviert weiterzumachen. so startete wie üblich montag das tae bo training nach den ferien und dienstag blieb ich dran, und machte ein probetraining in fitnessstudio nr. 2. das hat spaß gemacht. die trainerin war sehr sympathisch und machte ihre sache gut, ich schloß ihr schnuppertraining, daß sie für mich bereit hielt mit einer viertelstunde crosstrainer ab und genoß noch einen durchgang in der sauna. herrlich! gestern dann, die nächste überaus positive entwicklung in sachen fitnessstudiosuche. eine freundin überreichte mir eine 10er karte für fitnesstudio nr. 1. da diese vom arbeitgeber geschenkte karte, zur einlösung begrenzt bis 28.02. diesen jahres sei, und sie das nicht schaffe in so kurzer zeit dort 10x zu trainieren, wollte sie diese sinnvoll verwenden. sprach sie und schenkte sie mir. ich war sprachlos und in diesem fall, profitierte ich von ihrem, im moment wohl, mächtigen schweinehund. hihi… so ein zufall, daß das ausgerechnet ein gutschein für mein erstes besichtigtes studio ist.
also machte ich heute gleich termine in fitnessstudio nr. 4 und 5 um danach, ganz schnell die 10er-karte in benutzung zu nehmen. schließlich ist die 10er karte in 3 wochen locker aufgebraucht. klasse, die nächsten bewegungsreichen wochen sind somit gesichert. danke an dieser stelle nochmal, mit einem dicken schmatz, an die großzügige spenderin!
es hat sich mal wieder bewiesen, spontan ist doch am besten. so kam es, daß wir gestern auf einer schwulen und lesben veranstaltung landeten, im schlepptau unserer bärenfreunde. wir begleiteten also martin zu seinem dj-booking. die party war widererwarten sehr gut besucht, das publikum kunterbuntgemischt. auf grund des wetters hätte ich diese menge an menschen überhaupt nicht erwartet. auf dem großen floor lief alles von abba bis zztop und im kleinen floor rockte unser bär mit elektronischer musik, wie wir sie lieben. die menschen war gut drauf und partylaunig. irgendwann zog es mich auf die tanzfläche… nach drei stunden groupie-tanzflash war ich dann aber auch richtig bedient und bettglücklich. ich fand es angenehm, zu feiern, beinah nur umgeben von schwulen. da kann frau einfach mal loslassen und kopflos absteppen. um kurz nach vier lag ich aber dann auch schon seelig in meinem bettchen, wohl dem wissen, daß ich morgen wieder fit sein muß. mir graut es davor, morgen früh um fünf aus dem tiefschlaf gerissen zu werden, wo ich mich mit der seit 3 wochen praktizierten aufstehzeit zwischen 10 und 11 uhr, nun so wunderbar arrangiert hatte. mir graut es davor, morgen auf die rauhe ostalb zu fahren, wo es doch schon im milden remstal nur 2 grad hat und ordentlich schnee liegt. wie mag es dann erst in der alten heimat aussehen? uff… und mir graut es davor den morgigen vormittag, bis die ohren bluten, immer und immer wieder “guats nuis” zu hören. bah… ich werd wohl nicht drumherum kommen. umso schöner war der gestrige spontane ausklang der 3 wochen urlaub. vorbei….*snief*
manchmal, so wie heute, ist der mensch gegenüber besser als jeder spiegel. manchmal, so wie heute, erkennt man dinge, die einen vor einer woche noch selbst gefangen hielten. als ich heute frisch, erholt und entspannt - nach einer woche frei wieder im büro erschien, schnappte mir eine stresswelle entgegen. getrieben, gehetzt, fahrig - da war sie immer noch, so wie ich sie vor einer woche zurückließ und grinste mich beim betreten des büros hämisch an - pure stressige hektik. wie ein geschwür, hat sie auf mich gewartet, geduldig und hungrig. sie brüllte mich regelrecht an, als ich platz nahm und sie sich über mir entlud… erstaunlich, wie gut man sie plötzlich von außen erkennen kann, wenn man selbst nicht darin gefangen ist. unglaublich, daß ich vor einer woche mich genauso getrieben und gegeiselt fühlte, wie meine arme kollegin heute, welche die letzte woche allein mit diesem monster verbrachte. der spiegel der sich vor meiner nase auftat ermahnte mich, möglichst lange die ruhe zu behalten und mich nicht anstecken zu lassen. denn was ich da sah, war augenöffnend unverfälscht - diese verdammte hektik bringt qualitativ nix, schlägt wellen ohne wirklich zu beschleunigen und entlädt sich auf die, die am wenigsten was dafür können. danke leben, für dieses deutliche bild. und du stress - du kannst mich mal nächste woche besuchen! ![]()
manchmal durchstömt den körper ruhe, friedlicher einklang. ich weiß nicht ob es das wetter ist, der ruhige stete wechsel zwischen sonne und regen. oder das gezwitscher der vögel, die seit dem aufwachen munter die begossene natur zelebrieren. oder ob es das befreiende wochenende war, die durchtanzte nacht oder das runterspülen des alltags mit sekt und wein waren. all die dinge die mich sonst oft ruhelos halten, interessieren mich heute nicht. selten so einen, von innen heraus, entspannten montag erlebt.