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eigentlich wollten wir nur einen film kucken. einen aus dem stapel, den uns des liebsten bruder geliehen hat, als wir die neue superduperflachglotze bekommen haben. ich dachte, charlize theron und christina ricci - cool die beiden mag ich. den schauen wir an. der film geht los und die schockstarre gepaart mit entsetzen und ekel mischte sich im laufe des films mit einer faszination und einem unglaublich schmerzlichen mitleid. schon ganz lange habe ich nicht mehr so ein wechselbad der gefühle erlebt innerhalb einer filmlänge wie gerade eben. ich kann nicht sagen, daß noch nie soviel tränen vergossen hab in einem film, denn ich weiß, ich bin nah am wasser gebaut. aber eins kann ich sagen, selten habe ich für jemanden der schuldig ist und unentschuldbare dinge getan hat, wie menschen zu töten, derartiges mitleid empfunden. das schlimmste ist zu wissen, daß das was ich da in seiner ganzen abartigen härte gesehen hab, die wirklichkeit ist. es war kein horror, erfunden um zu schocken. das war die nackte harte wirklichkeit des lebens, wie sie einem menschen leider widerfahren kann. das leben kann so hart und grausam sein, wie es niemand verdient hat und dann wenn du am boden liegst, tritt es dich noch mit füßen. das muß ich erstmal alles verarbeiten….meine fresse, haut mich das aus den latschen…was für eine kranke schei**e. und das i-tüpfelchen ist charlize theron. unfassbar, wie sie diese rolle verkörpert. wie diese schöne frau so häßlich, so gezeichnet, so durch und so krank aussieht und spielt… krass, anders kann ich das gar nicht sagen. dieses entsetzte und doch bewundernde staunen begleitet mich den film hindurch, nur die handlung tritt mir permanent in den allerwertesten. wow, absolut einfach nur geschocktes wow! kein wunder, daß sie dafür oskar, golden globe und noch so einiges mehr dafür bekommen hat…
manchmal - ganz unverhofft - bekommt man eine einladung zu kaffee, die man nicht erwartet. so wars gestern. und dabei staunt man nicht schlecht, was so mancher an heimkino-dolbysurround-superduper-wunderanlage in seinem wohnzimmer stehen hat. und natürlich rein zu vorführungszwecken, legt der gastgeber dann ein film ein und wir tauchen ein, mit pauken und trompeten. wie kino - nur eben zu dritt bei espresso und gemütlichkeit. es dauerte nicht lange und wir waren gefesselt von der düsteren stimmung von underworld - aufstand der lykaner, der aufwendigen geschichte und den fantastischen kostüme dieses film. der dritte teil der underworld-trilogie erzählt, wie bei star wars, der anfang der geschichte, wie alles begann. es handelt davon wie die vampire sich als sklaven lykaner züchten, sie unterdrücken, mißhandeln und quälen. wie der eine, luzian, geboren wird als ein beonderer lykaner mit scharfem verstand und großem gerechtigkeitssinn, wie er sich und die versklavten lykaner aus der unterdrückung befreit und die fesseln der vampire gewaltsam in einem aufstand löst. es erzählt die traurige geschichte einer schwierigen liebe mit tragischem ende, und macht deutlich warum luzian zu einer so gewaltätigen bösartigen kreatur wird, wie man ihn aus teil 1 und teil 2 kennt. großartig düsterer vampirfilm - diesmal mit weniger effekten a la matrix, dafür mehr tragische liebesgeschichte in mittelalterkulisse. blutrünstig und schauriggrau ist er dennoch wie die beiden vorherigen teile. da schlägt das vampirherz höher. schokiprädikat: schaurigschön!
gestern abend war es wieder so weit, fast die gleiche truppe wie beim letzten mal, traf sich zum weibchen-kinoevent sex and the city II. wir 4 ergatterten noch plätze im total ausverkauften kino in ludwigsburg und bewaffnet mit sektlaune, nachos und einer hohen erwartungshaltung ging der film auch schon gleich los, als wir uns in den sitzen niederließen. ich dachte, carry, samantha charlotte und miranda wären schon so weit weg von mir, daß ich mich sicher nicht mehr wiederfinden würde, in diesem neuen streifen. aber pustekuchen, der film ging los, und das SATC-fieber war wieder voll da. einfach herrlich, die kleider, die ladies wie wir sie kennen, mit ihren charakteren, ihren erlebnissen, ihren sprüchen. mir wurde plötzlich klar, wie sehr ich die dienstag abende vermisst hatte! und gleich tauchten wir ein in die puderrosa-dior-welt und lachten, staunten und stöhnten mit dem rest des kinos. ab nach abu dahbi zu paula abdul, sag ich da nur. herrlich bunt und dekadent, raus aus dem alltag hinein in die prinzessinnen welt, die sich jede frau in highheels erträumt. eine unrealistische welt die nur in unserer vorstellung existiert, und uns das echte leben ertragen läßt. mal ehrlich, lauft ihr zuhause top gestylt im kleinen louis vitton- fummel mit louboutins rum? und wer von uns, hat so einen waschbrettbauch wie carry ihn präsentiert, vom essen gehen, cocktails trinken und shoppen gehen? aber darum geht es nicht, es ist das abtauchen in die glamour-welt der carry bradshaw und ihen freudninnen, zurück in die zeit als dienstag abend die welt uns frauen gehörte. es geht darum sich wiederzuerkennen, sich verstanden zu fühlen und es geht um träume, wünsche und sehnsüchte, nicht nur materieller art. um es mal mit samantha’s worten zu sagen: “ich hab die schnauze voll von der wirtschaftskrise, ich will endlich wieder in ein land fahren das reich ist”. und was abu dhabi für die ladies aus SATC war, ist für uns dieser film gewesen. ein ausflug in eine wunderbare glitzerwelt mit teuren kleidern, highheels die sich wie pantoffeln tragen lassen, pillchen die das altern aufhalten und die libido frisch halten, und liza minelli die auf charmante jugendliche weise auf einer schwulenhochzeit “all the single ladies” von beyonce interpretiert wie eine göttin. und ja wir fühlten uns wie jasmin in aladin - nur mit cocktails! als wir zur feier des films, des treffens und des abends einen cosmopolitan auf uns und auf die 4 SATC-Ladies tranken. ach, war das schön! schokiprädikat: ladylike und fabelhaft!
als wir avatar im kino sahen, kam im vorspann die vorschau zu alice im wunderland. bereits da war klar, den muß ich unbedingt sehen. als ich dann erfuhr daß das eine tim burton verfilmung ist, konne ich den kinostart kaum noch abwarten. wir gingen anfang märz los, und schauten uns den neuen film mit johnny depp in 3d an. als der film startete, erinnerte ich mich wieder, wie ich als kind die geschichte fasziniert verschlang und zu meinem erstaunen, hatte ich mir die figuren beim lesen genau so vorgestellt, wie im film umgesetzt. der hutmacher, das weiße kaninchen, die böse königin. herrlich bunt und erheiternd führt tim burton durch die fantastische geschichte, wie alice in den kaninchenbau fällt und in eine fremde welt kommt, und dort auf die eigentümlichsten figuren trifft. nur der teil mit dem monster - das scheint mir eine typisch amerikanische erweiterung zu sein, an die ich mich bei meinen kindlichen lektüren überhaupt nicht erinnern kann. insgesamt fand ich den film sehr schön, bunt und typisch skuril aus der feder von tim burton. auch johnny depp als hutmacher ist genial gelungen. daß die geschichte um den kampf zwischen alice und dem monster erweitert wurde, finde ich schade und unnötig. ebenso dieser heiratsantrag, am anfang des films, von diesem eklig-rothaarigen schnösel, ist eine im buch nicht vorkommende erweiterung der geschichte, die zwar nett gemacht ist, die story aber nicht nötig gehabt hätte. insgesamt bin ich von der gesamtumsetzung begeistert und finde mich als alice im wunderland fan in diesem film gut unterhalten. als 3d spektakel absolut sehenswert, doch von der originalgeschichte stark abweichend, finden sich nur die hauptfiguren 100% wiedergegeben.
wenn ich drüber nachdenke, dann war ich das letzte mal in einem 3D film, als ich aus jux und dollerei mit meine freund t. im legoland in günzburg war - und das, ist ne ganze ecke her. nachdem ich gestern einen meiner eher dunklen tage hatte, als folge einer verkettung unglücklicher umstände, entschlossen wir uns dem tag noch etwas gutes abzuverlangen und noch etwas zu unternehmen. also kino. kino ist immer richtig, erst recht zur ablenkung an einem kalten wintertag mit depressivem mood. also schnappten wir uns unsere bärenfreunde und gingen ins gloria. avatar sollte es werden - in 3D. die ersten 10 minuten dachte ich, die gegenstände die aus der leinwand ragten, spießen mich gleich auf - und die eindrücke überforderten mich eine kleine weile, bis sich das auge an die perspektive gewöhnten. die handlung des streifens ist relativ simpel: die menschen im jahr 2154 wollen die ressourcen auf dem planeten pandora plündern, doch die na’vi, die spezies die dort im einklang mit ihrer welt leben, stehen den plünderern im weg. wissenschaflter und militär haben unterschiedliche ziele auf pandora - die einen wollen die spezies erforschen ihrer einzigartigkeit wegen, das militär um sie im zweifelsfall zu vernichten, wenn sie die ressourcen nicht freiwilllig herausgeben und abziehen. dazwischen steht jake sully - ein querschnittsgelähmter marine, der nur durch den tragischen tod seines bruders an den job im wissenschaftsteam kommt, die na’vis zu erforschen und zu studieren. er erweist sich als fügung und wird einer von ihnen, mitten in einem heranbrechenden krieg der welten. ich weiß nicht ob ich objektiv bin, da ich ein großer fan von solchen fantasy streifen bin. beeindruckt von einem feuerwerk an farben und genialen effekten, gefesselt von der musik und den turbolenten ereignissen, blieb ich über 2,5 stunden im bann dieses films gefangen, ohne eine minute langeweile oder enttäuschung. ähnlich begeistert wie bei herr der ringe, würde ich diesen film morgen gleich nochmal anschauen, trotzdem die geschichte verglichen mit der tolkienverfilmung recht simpel gehalten ist. ach ja - ich hätte so gern auch so einen feuerroten fliegenden drachenvogel wie jake sully!
schokifazit: für animations- und fantasyfans ein absolutes MUSS!
2 teile - 2 unruhige nächte mit wilden verarbeitungsträumen. selbst schuld, aber ich konnte nun wirklich nicht ahnen, daß dieser film mich so mitnimmt. im “baader-meinhof-komplex” wird die geschichte um die RAF-terroristen andreas baader und ulrike meinhof erzählt. gespickt mit dem wenigen, was ich aus der eigenen familie darüber erzählt bekam, die geschichte uns gelehrt hat und was die perle erzählt, der ja als kind wenige 100 meter davon entfernt, wohnte und spielte, wurde das zu einem sehr realem hautnaherlebnis. betrachtet man die umstände, in der die menschen in der brd in dieser nachkriegsphase lebten, kann man fast verstehen, warum sich junge leute zu solch einer widerstandsbewegung gruppiert haben. die unterdrückung die der staat auf die kritische jugend auslebte, die gewalt als polizeistaat und die härte, mit der, der staat auf unbekannte neue situationen reagierte, wie auf studentendemonstrationen, waren brutal und ein spiegel der ohnmächtigkeit und stumpfsinnigkeit der jungen republik. jedoch endet jegliches verständnis für die “revoluzer” ab einem bestimmten punkt, an dem die gewalt und der terror in einer unsagbaren härte ins spiel kommen. gewalt kann niemals die antwort auf gewalt sein. und in diesem mörderischen ausmaß, in dem die raf ihre ziele durchzusetzen versuchte, verhielt sie sich noch mieser, als diejenigen die diese gewalt vormachten. für mich war der film, ob authentisch oder nicht, ein großer augenöffner und ein stück deutscher geschichte, für die ich selbst zu jung war, aber doch sich beeindruckender weise in mein bewußtsein gemeiselt hatte. einiges aus diesen 2 jahrzehnten des raf-terrors wurde für mich klarer und manches puzzelte sich nun vollends zusammen, dessen zusammenhänge ich bis dato noch gar nicht erkannt hatte. ich finde diesen deutschen kinofilm, den die ard anfang der woche in 2 teile ausgestrahlt hatte, absolut sehenswert. hart, so hart wie die realität oft sein kann, aber gut gemacht, mitreissend, glaubhaft und kritischen meinungen zufolge, nahe an der realität.
den gestrigen nachmittag begannen wir mit familienbesuch, danach gönnten wir uns noch ein herbstliches eis in der stuttgarter city und wollten dann, den abend mit kino abschließen. doch zwischen dem eis und der vorstellung von inglorious basterds lag noch eine gute stunde, also spielten wir noch eine runde billiard. ein erfüllter schöner sonntag zu zweit - wunderbar! dann um 20 uhr war es dann so weit - wir schauten uns den neuen streifen von quentin tarantino an. inglorious basterds ist … eigenwillig genial. ein typischer tarantino würde ich sagen. blutig und brutal an einigen stellen, an anderen wieder skuril detailverliebt und trashig, mit einer kuriosen kameraführung und genialen dialogen. die geschichte besteht aus 5 kapiteln: kapitel 1- die vorstellung des judenjägers hans landa (christoph waltz), kapitel2 -vorstellung der basterds - einem haufen verrückten amerikaner die nazis jagen, angeführt von aldo raine (brad pitt), kapitel 3 - die vorstellung des großen kriegshelden und leinwandstar frederick zoller (daniel brühl) und das zusammentreffen mit der jüdin shosanna (melainie laurent), kapitel 4 - das konspirative treffen der basterds mit bridget von hammersmark (diane kruger) und kapitel 5 - das große finale. besonderen mut zur hässlichkeit beweiste brad pitt - doch das wahre highlight in diesem streifen ist für mich christoph waltz, der den hans landa so fantastisch spielt daß er dieser figur einen genial-zynischen charakter verleiht. für mich die absolute krönung, neben dem finalen showdown der shosanna, wie sie in ihrem kino einer meute nazis den garaus macht. ein meisterwerk der besonderen art - gelungen eingereiht in das tarantino-filmregal - mit einer etwas sonderbaren sicht auf die so oft verfilmte naziära. vielleicht nicht jedermanns sache, für mich jedoch absolut sehenswert!
gestern bin ich dank emy, das erste mal im kino am kocher gewesen. ein kleines, aber feines alternatives kino, mit bar und biergarten, in dem ausgewählte filme ausgestrahlt werden. auf dem programm stand milk, der oskarprämierte film mit jean penn über harvey milk, einem bekannten politiker amerikas der in den siebziger jahren eine zentrale rolle in der schwulenbewegung der usa spielte. ein beeindruckender streifen über die einstellung der siebziger jahre gegenüber gleichgeschlechtlicher beziehungen und deren nichtakzeptanz in der gesellschaft. wunderbar inszeniert und “auf alt” getrimmt mit perfekten eingebauten originalbildmaterial gespickt, versetzte ein total überzeugender jean penn mich in die zeit zurück als es in vielen teilen amerikas noch verboten war, eine gleichgeschlechtliche beziehung zu führen und menschen die eine schwule oder lesbische beziehung führten diskriminiert und verfolgt wurden in einem eigentlich einigermaßen liberalem san francisco. er spielte die rolle des milk fantastisch, ich dachte in keinem moment des films, daß wäre nicht 100% echt was ich da sehen. er lebt die rolle, in jeder sekunde. außergewöhnlich gut, vermittelte er mir den spagat des jungen milk wie er noch versuchte heimlich seine neigung vor der öffentlichkeit zu verbergen um nicht verfolgt und misskreditiert zu werden, bis hin zum älterwerdenden milk als engagierter politiker der eine rebellionsbewegung gegen die diskriminierung von schwulen und lesben anführte. völlig ohne schnörkel, verzichtet der regisseur auf jegliches aufbauschen oder übertreiben, und präsentiert beinah perfekt ein ebenbild aller originalpersonen, die sich um die geschichte des milk bewegen. zu tiefst beindruckt und gleichzeitig geschockt über die erkenntnis, daß es “erst” 30 jahre her ist, daß schwule und lesben so diskrimiert wurden, verließ ich diesen film. bei licht betrachtet müssen wir zugeben, daß wir in diesem thema schon viel weiter sind mittlerweile, als noch vor dreißig jahren, doch haben wir, global gesehen, noch verdammt viel zu tun , um in diesem thema von echter gleichbehandlung und wirklicher akzeptanz sprechen zu können. filmfazit: absolut sehenswert! beide daumen hoch!
wenn ich mich daran erinnere, funkeln mir die augen und die lippen beginnen sich zu einem lächeln zu formen, ganz von allein. mein erstes musical war es und es hätte kein besseres geben können, um damit anzufangen, musicals zu besuchen. das weiß ich jetzt, wo ich mittlerweile eine paar gesehen habe. als der film im kino lief, wollte ich ihn unbedingt sehen. aber wie es oft ist, keine zeit, keine begleitung - und schwups waren die vorführungen auch schon wieder vorbei. super gute kritiken - hieß es, hatte er eingefahren. da war ich dann also, bei emy, während des fremdwohnens und da fragt mich die kleine, einfach so, ohne zu ahnen wie ich mich drüber freuen würde, ob wir zusammen mamma mia auf dvd anschauen wollen. welch freude! wir aßen zu abend, machten uns auf dem sofa gemütlich und mit jede menge naschwerk gings auch schon los. herrlich, ruckzuck… war die abbamania wieder da. wir lachten, summten, sangen und hüpften begeisterst zur musik. ich war ganz überrascht, wie sehr mich der film an das musikal erinnerte und wie genau sich das drehbuch ans musical hielt. mir ging das herz auf, geschichte und musik ließen uns 2 stunden lang abtauchen und den alltag vergessen. herrlich schön, herzlich rührend und spaßig temperamentvoll - so würde ich den film beschreiben, wenn ich nur wenige worte zur verfügung hätte. die geschichte ist einfach erzählt: ein junges mädchen, sophie, sie lebt mir ihrem verlobten und ihrer mutter donna auf einer griechischen insel. donna betreibt dort ein kleines hotel und hält sich damit gerade so über wasser. sophie und ihr verlobter wollen heiraten, doch sie hat einen großen wunsch: sie will von ihrem vater, den sie nie kennengelernt hat, zum altar begleitet werden. doch sie weiß nicht wer er ist, bis sie eines tages das tagebuch ihrer mutter findet, und darin hinweise, auf die mögliche identät ihres vater. es kommen genau 3 männer in frage, die ihr vater sein könnten. sie läd sie hinter dem rücken ihrer mutter zur hochzeit ein um rauszufinden, welcher ihr vater sein könnte und löst damit eine reihe unkontrollierter ereignisse aus. total witzig und spannend nehmen die dinge ihren lauf. dabei untermalt die musik von abba die geschichte so fantastisch, daß einem von anfang bis zum ende das glücksgefühl nicht mehr aus dem bauch weicht, und das wippen der extremitäten das sofa erbeben läßt. wunderbare erinnerungen an das musicalerlebnis wurden hier geweckt. danke emy, das war prima!
so der titel des films in den ich mit emy letzte woche ging. wir aßen vorher gemütlich eine kleinigkeit beim mexikaner, hatten getränke und süßes dabei und waren bereit für einen ladies-film-abend zu zweit. ich inspiriert vom kirschle, emy inspiriert von einem freund - ließen uns auf drag me to hell ein, einen horrorstreifen. eigentlich hätte ich es wissen müssen, immer wenn mir jemand einen horror empfiehlt, werd ich enttäuscht. (hallo schwesterherz!
erinnerst dich… hostel?! so ein rotz!!) ich bin immer skeptisch bei horrorfilmen, da sie wie pralinenschachtelnsind. mal sind sie super, mal ganz fürchterlich - und du weißt es leider erst wenn du schon bezahlt hast. der film begann und wir waren wie gebannt und gefesselt, und dann BAMM, die erste schockszene und wir hebten vor schreck fast von den stühlen ab. wie katapulte gingen wir hoch, bei so einigen szenen. *kicher* hier ein kleiner abriss der story: die junge christine, farmerstocher aus armen verhältnissen, arbeitet in der stadt und ist gerade dabei ihre karriere als bänkern auszuweiten. sie buhlt mit einem konkurrenten um den platz des stellvertretenden filialleiters in der bank, in der sie arbeitet. als sie der kreditverlängerung einer zigeunerin nicht nachkommt und diese abwimmelt, um ihren biss und ihr durchsetzungskraft unter beweis zu stellen, belegt diese alte frau sie mit einem fluch. danach nehmen die dinge ihren lauf und nichts ist mehr wie vorher. der dämon der sie heimsucht wütet und quält sie… eigentlich eine gute story, doch insgesamt muß ich sagen, enttäuschte mich der film. die zum teil slapstickartigen schockerszenen, vollkommen übertrieben, die wohl typisch aus der hand dieses regisseurs sind, haben mich aus meinem angstfieber in die realität zurück geholt und enttäuscht. das wirkte auf mich ernüchternd und lächerlich. entweder horror oder witzfilm, beides geht fast nie gut zusammen - zumindest für meinen geschmack. schokifazit: spart euch das geld. die zwei drei guten schockmomente sind das eintrittsgeld nicht wert.
faszinierend! ich bin hin und weg. wie schön daß es den anderen auch so ging, als der abspann lief. dieser neue star trek film ist fantastisch. wir entschlossen uns heute, spontan mit freunden zu treffen, wir gingen essen und anschließend ins kino um endlich den neuen und doch langersehnten streifen anzusehen. mein trecky-herz schlug höher und wurde auch ordentlich gefüttert. die geschichte ist klasse aufgebaut, sie erzählt wie james t. kirk zum captain der uss enterprise wurde und wie seine karriere in der sternenflotte begann. aber nicht nur das, der film erzählt auch wie die anfänge der karrieren aller wichtigen und zentralen crewmitglieder beginnt: spock, pille, scotty, uhura, zulu, jakov. wie sie aufeinander treffen und was sie verbindet. eine tolle geschichte gespickt von klasse effekten, spannend erzählt und fesselnd inszeniert. meine größte angst, als alter star trek fan enttäuscht zu werden aufgrund der jungen schauspieler, die mit der alten rige nichts mehr gemein haben, war nach wenigen minuten wie weggeblasen. ich fühlte mich recht bald wieder zurück versetzt, in die zeit als ich jede woche die abenteuer der uss enterprise verschlang und bei jeder reise mitfieberte. ich kann gar nicht beschreiben, wie begeistert ich sitzen blieb, als der abspann lief und ich zufrieden ausrief: “wie geil war das denn!?” schoki-prädikat: wenn du ein trecky bist, darfst du ihn nicht verpassen!
sonntag, nach der wasen-erfahrung luden uns die bären ein, noch ein bißchen homekino zu genießen. als erstes schmissen wir ein quantum trost an die wohnzimmerwand. ganz schlecht. superschnelle aktionbilder, so schnell, daß das auge nur noch die hälfte wahrnimmt, gepaart mit einer relativ flachen bondstory, die in 5 minuten erzählt wäre, und so dicht an der casino royale story anknüpft, daß ich zunächst mal, den inhalt nicht verstand. schade, denn der erste bond mit daniel craig war so vielversprechend, und überzeugte sogar mich, als nicht-bond-fan. kurz erzählt: bond trifft auf seinem weg, den mörder von vesper zu finden, auf hinweise einer organisation namens quantum und auf benjamin greene, der offenbar eine größe in dieser organisation scheint. ebenso begegnet bond der jungen geheimnisvollen camille, die ebenfalls greene kennt und größeres im schilde führt. bond kommt langsam hinter einen umweltkomplott der mal nicht mit erdöl, sondern mit wasser zu tun hat. gleichzeitig erweckt bond den eindruck den tod von vesper rächen zu wollen und jegliche objektivität verloren zu haben, so schafft er es obendrauf sich den mi6 gegen sich aufzulehnen. also einer gegen alle… schoki-prädikat: zu viel schnell, zu viel aktion und zu wenig tiefe. schade, schade. danach schauten wir noch krabat. und der gefiel mir deutlich besser. schöne geschichte, gepaart mit einer mystisch-düsteren stimmung, erzeugt durch klasse aufnahmen, mit deutscher jungstar-besetzung. sehr gelungen finde ich. kurz beschrieben: der junge krabat ist nach dem tod seiner mutter auf sich allein gestellt. in der zeit ende des 30jährigen krieges, folgt er irgendwann 12 raben, die ihm nachts im schlaf begegneten. er findet eine mühle und beginnt dort als müllersgehilfe. er lebt dort mit 12 anderen jungen gesellen und lernt sich dort durchzubeißen, sein brot zu verdienen und einen platz in der hirarchie dieser burschenschar zu finden. doch diese mühle hat ein dunkles geheimnis, hinter der er eines tages kommt. tragisch und düster, mutig und großherzig, wie er versucht aus den fängen des müllermeisters und dessen schwarzer magie zu entkommen. schokiprädikat: schaurigschöner fantasy.
…was das schicksal für uns bereit hält… sagt queeny und lächelt sanft. das ist einer, der für mich zentralen sätze in diesem 2,5 stunden streifen, den ich gestern mit den mädels im kino gesehen habe. jedenfalls ist mir dieser satz mehrmals wiederkehrend als botschaft aufgefallen. wunderbare geschichte, um den seltsamen fall des benjamin button. sehr interessant, die filmkritiken zu lesen. dort finde ich wieder, was ich gestern schon direkt nach dem film, und heute morgen meinen mitpendler erzählt habe. ich erwähnte, daß der film mich irgendwie an forrest gump erinnert. das erklärt sich offensichtlich auch damit, daß hier der selbe drehbuchautor am werk war. für mich beeindruckte der film im zusammenspiel der geschichte mit der umsetzung in bildern. wunderschön untermalen die aufnahmen aus den verschiedenen jahrzehnten die unglaubliche geschichte eines rückwärts alternden menschen. bratt pitt in der rolle des benjamin button, wird als “altes” gebrechliches baby geboren, ausgesetzt und von seiner liebevollen findelmama queeny groß gezogen. er verjüngt mit zunehmenden alter. die wirren dieses konträren lebens und die geschichten und ereignisse die in und um seinem jüngerwerden passieren, werden gefühlvoll und farbenfroh erzählt. umwerfend und wunderschön auch kate blanchett in der rolle der daisy, seiner großen liebe, die sein leben zum größten teil und auch sein sterben begleitet. dieser film hat mich zum nachdenken und zu der erkenntnis gebracht, daß das alles richtig ist, so wie es ist: die sache mit dem leben und sterben. die botschaft für mich ist klar: da niemand weiß ob er früh oder spät gehen darf, sollten wir unsere tage nutzen. die dinge tun, die wir tun wollen, die worte aussprechen, die uns am herzen liegen, nicht alles auf morgen verschieben, denn möglicherweise ist morgen schon zu spät dafür. da das sterben nun mal zum leben dazugehört, und wir nun mal vergänglich sind, trifft es irgendwann einfach jeden. und wenn es dann zeit ist zu gehen, da hilft kein zappeln und wehren, da ist es einfach zeit loszulassen…. schokiprädikat: wunderschön, rührend und absolut sehenswert. und am rande muß ich noch was ganz banal-weltliches loswerden: ein raunen ging durch den kinosaal bei genau 2 szenen: benjamin button (ich darf erinnern, gespielt von pitt’s bratt) in der blühte seines lebens, bei strahlendem himmel und sonnenschein, auf seinem segelboot in yeans und weißem rippshirt *trief*…. und der selbige mit schwarzer lederjacke, james dean like auf einem 50erjahre motorrad, mit wehendem haar *holladie waldfee* ….) ich glaube da waren sich einfach alle frauen im saal einig: was für eine sahneschnitte!
wir saßen fast alleine in einem riesigen kino. 4 frauen, bionade und nachos. gut gelaunt, voller erwartung, mitte mitte. es war herzerfrischend. wir haben tränen gelacht, tränen geweint, geschrien vor verzückung und vor entsetzen. herrlich, der film setzt der serie die krone auf. wunderbar! carrie die stilikone in den tollsten kleidern, findet ihre schwierige große liebe und scheint auch gleich wieder zu verlieren. samantha wie eh und je die sexgöttin in der serie, erkennt daß sie sich nicht verbiegen kann und so ist, wie sie ist. miranda - die spagatkünstlerin zwischen familie und karriere, erkennt daß kein mensch fehlerfrei ist und, daß das schwierigste im leben vergebung ist. und charlotte, als die perfekte ehefrau und mutter im glück, bekommt ihren sehnlichsten herzenswunsch erfüllt, an den sie schon gar nicht mehr geglaubt hätte. der film knüpft direkt an die serie und schließt das kapitel der vier freundinnen in new york ab. sie sind älter geworden und reifer, und so ist auch der film etwas gesetzter und logischerweise auch komprimierter als die serie. der streifen dauert auch so schon 2,5 stunden. 2,5 stunden, die sich rein cineastisch wie 1 stunde anfühlten, hätte sich da nicht die schwache mädchenblase bereits nach der halbzeit merklich zu wort gemeldet und zum schluß gedrängt. ich will an dieser stelle keine details verraten, aber die story dreht sich um liebe, um beziehung, um die ehe und um all die erwartungen und sehnsüchte die menschen darin packen. lieben und geliebt werden, geben und nehmen, leben und leben lassen. wunderbar. schokipredikat: ein muss! fabelhaft!
und weil das süsse nichtstun so schön war, zogen wir uns sonntag abend einen weiteren film rein. diesen streifen hatte mir vor einer weile meine kollegin ans herz gelegt. sie gab ihn mir mit und schwärmte davon. das mädchen mit dem perlenohrring spielt in der niederlande in jahre 1665. die geschichte handelt von der jungen griet, die im haushalt des malers jan vermeer als magd anfangen durfte und zu deren aufgaben es gehört das atelier des künstlers zu putzen. auf diese weise kommen sie einander näher, bis sie sogar die kostbaren farben des künstlers anrühren darf. er ist sogar so fasziniert von dem bildschönen mädchen, dass er sogleich die chance nutzt sie zu porträitieren. die geschichte ist ein leiser, fast stummer versuch den umständen der entstehung dieses faszinierendem werkes auf die schliche zu kommen. ein film mit wenig worten mit umso fesselnderen farben- und stimmungsspielen, welche dem zuseher viel fantasie zugestehen und eigeninterpretation zulassen. mit sanftem fingerspitzengefühl wird die geschichte einer übereinkunft auf zeit erzählt, die in dieser zeit keine chance auf zukunft hat. er erinnerte uns ein wenig an das parfüm, allerdings ohne grosse action und gewaltigen spannungsbögen. dafür umso gefühlvoller und leiser. schöner streifen, mal ganz anders… anspruchsvoll.
mit der absicht, einen grauen verregneten sonntag nachmittag filmisch zu füllen, legten wir einen film ein, der uns von einem freund vor einer weile ans herz gelegt wurde. pan’s labyrinth. mit keinerlei informationen über den inhalt, ausser dem wenigem auf der cd-hülle, wurden wir entführt in eine düstere traurige geschichte. die geschichte um ofelia, einem kleinen mädchen, daß in den 50er jahren im bürgerkrieg gebeutelten spanien, mit ihrer mutter in die berge fuhr, um bei ihrem neuen vater zu leben. dieser mann, vater des ungeborenen brüderchens welches ihre mutter unter dem herzen trug, entpuppte sich als tyrannischer hauptmann, der skrupellos und gnadenlos, die rebellen in den bergen jagte und töte. genauso herzlos und herrisch begegnete er ofelia und auch ihrer mutter, die einzig dem zweck diente, seinen sohn und namensträger zu gebehren. unter diesen harten bedingungen flüchtet sich das mädchen in eine fantasiewelt, eine ebenso düstere wie auch magische und mystische welt. dort trifft sie auf pan, einem fabelwesen, mit hörnern und hufen, der ihr 3 prüfungen auferlegt, damit sie, die verlorene tochter des königs, in ihre eigentliche welt zurückkehren kann. eine wunderschöne und zugleich tieftraurige geschichte. die bilder so düster wie die geschichte die sie erzählen und die musik so herzzerreisend wie die szenen die sie untermalen. ich weiß nicht, was ich davon halten soll, bin noch ganz durcheinander. einerseits zu beeindruckt über die art und weise der umsetzung dieser geschichte, als fantasyliebhaber angesprochen, verbleibe ich jetzt andererseits mit einem traurigen gefühl im bauch zurück. kein happy end, …oder doch? die botschaft, die ich denke verstanden zu haben, lautet: manchmal kann das leben einem so übel mitspielen, dass nur der tod die erlösung sein kann. schokiprädikat: schaurig traurig beeindruckend.
ich mag keine deutsche filme. ich weiß, es ist etwas überholt. das habe ich jetzt mal merken müssen. ich liebe einfach die art, wie amerikanische filme gemacht werden. die blau- und braunfilter mit denen die arbeiten, die wirken 100% bei mir. das fehlt mir oft an deutschen filmen. das fehlen dieser filter läßt filme auf mich billig und unspektakulär wirken. dennoch, musste ich mich eines besseren belehren lassen, vor weihnachten. ich ließ mich überreden, mit ins kino zu gehen, in keinohrhasen. zu allem übel kann ich den til schweiger nicht sehen. er ist mir unsympathisch und ich konnte den hype um ihn nie verstehen. naja, ich bin also mit in keinohrhasen. was soll ich sagen, ich hab mich kaputt gelacht. til schweiger war mir in der rolle des ludo echt sympathisch und nora tschirner als anna, die schusselige kindergärtnerin, ist einfach zum verlieben. ich hab tränen gelacht und bin restlos begeistert. starbesetzung auch in einigen nebenrollen: jürgen vogel, rick kavanian, christian tramitz usw. die geschichte ist relativ einfach erzählt. der boulevardreporter ludo übertreibt es oft, er macht fast alles für einen spektakulären bericht. er verfälscht, betrügt und geht über leichen. irgendwann holt es ihn ein und er muss 300 stunden soziale arbeit als strafe absitzen. er landet im kindergarten, in dem anna arbeitet. und die, die macht ihn fertig. vorallem weil sie… nein, ich will nicht zuviel verraten. sie hasst ihn, sie kommen sich näher, lernen sich lieben. natürlich gibt es hindernisse und komplikationen. und das ganze auf eine dermaßen witzige und urkomische art, da bleibt kein auge trocken. schokiprädikat: supersehenswerte spritzige komödie!
wie beinah immer an freien tagen, ist das fernsehprogramm entweder bescheiden oder die filme hat man alle schon mal gesehen. so entschieden wir uns, dvd’s zu besorgen. wir machten es uns dann gemütlich und schauten, vor der popstarsfolge am vergangenen donnerstag, “das streben nach glück”. ungewöhnliche rolle für will smith. er spielt einen mann im mittleren alter, vertreter für ein medizinisches gerät das sich mehr schlecht als recht verkaufen läßt, der immer bemüht aber doch recht erfolglos an der versorgung seiner familie arbeitet. die frau frustriert und enttäuscht vom unterdurchschnittlichen leben, gezeichnet von doppelschichten und sorgen, haut ihm irgendwann ab und läßt ihn mit dem 5jährigen sohn alleine sitzen. er, kämpfernatur, wünscht sich erfolg und versucht eine anstellung als börsenmakler zu bekommen. vor der aussicht aus dem armen dasein zu entkommen, bedeutet dies aber zunächst 6 monate ohne entgelt schuften, nebenbei geld zu verdienen um nicht völlig unterzugehen und durchzuhalten, für den traum seinem sohn eine bessere zukunft bieten zu können. es eskaliert, er verliert alles, wird sogar obdachlos aber er zieht die ausbildung durch. und wird für seine zähigkeit belohnt. doch der weg dahin ist steinig und hart. schokiempfehlung: taschentücher für die tränchen und schatzi zum festhalten bereithalten, sie könnten dringend gebraucht werden. supertrauriger streifen, der berührt und ans herz geht, zumal es keine fiktion ist. jeden tag stehen menschen am abgrund. viele schaffen es nicht, aber einige finden heraus aus der armut und wenn sie nicht unbedingt zu millionären werden, finden sie immerhin einen weg in den mittelstand.
der montag abend ist ab sofort umprogrammiert. von vox zurück auf pro7. schön, da ich die meisten criminal intent folgen jetzt schon doppelt gesehen habe und langsam langweilen. lost ist wieder da. die neue staffel beginnt nachher und wird mich über das ziepen im kiefer hinweg ablenken. und vorher schau ich mir mal die neue an. supernatural. mal sehen, ob sie mir gefällt. schönen montag abend, bei was immer ihr kuckt.
nachtrag: supernatural - naja, eher durchschnittlich würde ich sagen. ob ich dabei bleibe, entscheidet sich nach einer weiteren folge. lost - super spannend wie immer. das war schon bei der letzten staffel so - die folge ist zu ende und ich bin völlig verwirrt. kanns kaum erwarten zu sehen wie es weiter geht. mist, schon wieder angefixt.
er hat es nicht geschafft. mein dvdspieler gab den geist auf bevor der film zu ende war. leider.
erst blieb er einfach stehen, und wir starteten ihn neu. mehrmals. dann knackte und zischte es ganz fürchterlich und dann blieb er vollends stehen. bild eingefroren. nichts geht mehr. ich glaube, es ist zeit für einen neuen dvd-recorder. ob es wohl an dem film lag? der streifen war jetzt nicht der brüller, aber zu ende geschaut hätte ich ihn doch gerne. er war zumindest unterhaltsam. und die geschichte um den ghostrider kannte ich noch nicht. schade, kann (und will) dank meinem streikenden dvdgerät, diesen film nicht wirklich bewerten. mal sehen, vielleicht kann ich das irgendwann nachholen, wenn ich den streifen zu ende gesehen habe. 2 jahre hat der billigdvd gehalten. sonntag war todestag. schwache leistung. also kaufe ich kein billiggerät mehr in zukunft. dann doch lieber was hochwertigeres. hat jemand einen tipp für mich?
sonntag - kinotag. seit langem mal wieder. aber, was anschauen? ein blick in die wochenzeitung war eher enttäuschend. transformers, simpsons… nichts für mich. aber was war das? da läuft ja noch dieser eine aus der reihe actionfilm - die 759ste. also gut, dann also doch stirb langsam 4.0. das gute daran, so einen streifen kurz vor dem auslaufen anzuschauen ist, dass man beinah allein im kinosaal sitzt, sich niemand an deinem popcorn geknabber stört und man unverblümt und lauthals lachen kann, und das alles sogar an einem sonntag abend um 20 uhr. und was soll ich euch sagen? jippiahyeah…schweinebacke!
ich hab mehr als einmal richtig herzhaft gelacht. die coolen sprüche sind einfach zu gut. der film war action von anfang bis ende, wie eine 120 minuten achterbahnfahrt. natürlich alles extrem übertrieben, natürlich wäre ein anderer 29mal in diesem film gestorben, natürlich natürlich. aber mit stirb langsam ist es wie mit vielen anderen unterhaltungs-actionfilmen. sie unterhalten einfach. wer hier realitätsnähe oder tiefgang sucht… der ist schief gewickelt. bruceboy in betagter version fand ich überzeugend und schweinecool. mit ihm ist es wie mit daniel craig - ich nehm ihm den badboy-superheld einfach ab. entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. anspruchsloses unterhaltsames kracher-actionkino einfach.
umgeschlagen hat es, das wetter hier im süden. ideale voraussetzung für kino, dachte wohl rayinspace und lud gestern die perle und mich ins kino ein. mit guter laune bionade und nachos bewaffnet sollte es spiderman 3 werden. ich war gespannt auf den teuersten film aller zeiten (geschätzte 250 millionen usdollar) und war begeistert. so wenig wie mir der erste teil gefallen hatte, so mittelmässig wie ich den zweiten teil dann fand, so genial und aufwendig umgesetzt fand ich den dritten teil dieser marvel-figur. allein meine sympathie für kirsten dunst macht den film sehenswert. fantastische bildsequenzen, geniale filmmusik und fesselnde spannung begleiten ohne einen hauch von langeweile durch den actiongeladenen streifen. die handlung ist in diesem teil aussergewöhnlich, finde ich. peter parker als junger mann, der mit den dämonen von rache und eifersucht kämpft, ist eine neue facette an diesem so unantastbaren helden. dass er als mensch hinter der retter-maske auch abgründe hat, dass er leidet wenn er abgewiesen wird, hasst wenn er verletzt wird und böse werden kann wenn man ihn tritt. die menschliche seite des helden, die dunkle seite eines eigentlich guten menschen. das hat mir an diesem dritten teil am besten gefallen. das gibt diesem film was realistisches, was greifbares, sofern man das bei einem fantasystreifen wie diesem sagen kann. das einzige was mir nicht gefallen hat, war die szene als spiderman zu ehrenbürger ernannt wurde, aus dem nichts auftaucht und hinter ihm im bild weht eine amerikanische flagge, mächtig, patriotisch und unübersehbar. bäh! das braucht kein mensch. nichts desto trotz, schokiprädikat: absolut sehenswert!
gelähmt und absolut verstört… das beschreibt in etwa, wie ich mich gestern nacht gefühlt habe. ich hörte dass dieser film heftig sein soll, ich wusste die kritiker zerrissen ihn genau deswegen und ich wusste ich hätte ihn mir sicher nicht allein anschauen können. aber ich wollte es unbedingt mit eigenen augen sehen also zogen wir uns die passion christi rein, in voller länge und total unvorbereitet. überraschenderweise sprechen alle darsteller in den originalsprachen, die sie zu zeiten jesus gesprochen hätten, also die juden aramäisch und die römer latein. die kulisse ist dunkel, mächtig und spricht eine düstere sprache. die musikalische untermalung unterstreicht dezent aber doch pfeilgenau die stimmung im film. für mich ein äusserst gelungenes detail. ich sah genau das, was ich als kind und junges mädchen gelehrt bekam, schliesslich wuchs ich in einer katholischen familie im tiefsten italien auf. ich kenne also die geschichte der leiden des christus, von seiner verurteilung bis hin zu seiner kreuzigung. aber das, was mel gibson da auf die leinwand bebilderte, schockierte mich zutiefst. niemals zuvor habe ich diese geschichte so blutig, so brutal und so hart erzählt bekommen wie gestern nacht. die peitschenhiebe, der weg durch die strassen mit dem kreuz auf den schultern, die kreuzigung auf den hügeln vor der stadt, die qualen die er erleiden musste, in einer brutalen und blutrünstigen weise dargestellt wie es kaum zu ertragen ist. ich gestehe, ich hab rotz und wasser geheult, ich konnte gar nicht mehr sprechen, so schockiert war ich. ich werde ihn wohl nie wieder anschauen, einmal genügt vollkommen. es ist ein harter aber durchaus realistischer denkanstoss. so grausam kann der mensch sein, so viel kann ein mensch ertragen.
eine nette sonntag vorabendunterhaltung hatten wir gesucht und diesen film gefunden. in den hauptrollen kevin costner als ben randall ein alternder hochdotierter rettungsschwimmer und als zielstrebigen rettungsschwimmer-nachwuchs namens jack fisher, ashton kutcher. kurz zur geschichte: nach dem verlust seiner crew bei einem tragischen einsatz zieht sich ben randall zurück. er will nicht in den innendienst muss sich aber eingestehen, dass er durch die ereignisse nicht einsatzfähig ist. er beginnt als lehrer den rettungsdienst-nachwuchs auszubilden. unter den nachwuchstalenten fällt besonders der junge talentierte schwimmer jack fisher auf. er wirkt streberhaft und wird prompt in ben randalls mangel genommen. irgendwann stellen sie fest, dass sie sich änlicher sind als sie es vermutet hätten und freunden sich an. toller film, mit wunderbaren optischen und emotionalen elementen. das einzige was mir nicht gefallen hat ist die typische amerkanische army-manier in der dieser film die ausbildung der rettungsschwimmer darstellt. das strenge militärgehabe, der drill und lächerlich das ständige ausrufen des schlagwortes der schwimmschule, HURRA! das ende ist leider auch kein happy end, es endet dramatisch und heldenvoll. schokiprädikat: ganz nette ”verregnete-sonntag-nachmittag-unterhaltung”. ein wenig mehr hintergrund gibt es bei moviemaze und kino.de nachzulesen.
anmerkung am rande: was zum henker findet demi moore nur an diesem milchbubi? ach, ich erinnere mich dunkel… sie hatte damals ja auch den überkerl bruce willis mit dem zu dieser zeit noch milchgesichtigen leo di caprio betrogen. paparazzis hatten die heimlichen treffen bildlich festgehalten… tztz…
gestern war mal wieder dvd-in-der-horizontalen-geniessen angesagt. nach längerem überlegen fiel unsere wahl dann auf ein drama, welches ich mir schon seit geraumer zeit anschauen wollte. brokeback mountain spielt im süden der usa, anfang der siebziger jahre. kurz erzählt, geht es um zwei junge cowboys die sich kennen und lieben lernen. sie gestehen sich anfangs nicht ein, dass sie liebe füreinander empfinden und selbst dann, als sie es wissen, versuchen sie ein “normales” leben zu führen mit frau und kindern, und verheimlichen es weiter vor ihrer umwelt. sie treffen sich in unregelmässigen abständen über viele jahre “zum angeln” am brokeback mountain und geniessen die wenigen kostbaren momente in denen sie ihre liebe ohne schranken und ohne verstecken ausleben können. die kulissen um den brokeback mountain ist unbeschreiblich schön, wunderbar wild und weit, scheinbare pure freiheit, ein sagenhafter kontrast zu dem gefühlsgefängnis der beiden hauptfiguren. unglücklich mit der situation, niemals zusammenleben zu können, bricht jack irgendwann aus seinem seelenleiden aus und bezahlt dies dann auch prompt… ein wunderbarer film, ganz und gar nicht anrüchig trotz schwierigem thema. dramatisch und doch ohne kritisch erhobenen zeigefinger verfilmt, greift der regisseur sehr feinfühlig ein genre auf, dass in seiner männlichkeit bisher unantastbar war. umso echter und dramatischer wirkt die geschichte auf den zuschauer. schoki-prädikat: ganz grosses kino!
betretenes, schockiertes schweigen füllte die luft während der gestrigen nächtlichen heimfahrt. zu bewegend und extrem waren die spuren die der film hinterlies. aber lasst mich von vorn erzählen. die geschichte spielt in sierra leone, westafrika. ein land gebeutelt von korruption, bürgerkrieg und leid. und mittendrin, söldner und schmuggler, die ihren profit aus dieser misslichen lage ziehen wollen. es geht um diamanten die nach europa geschmuggelt werden, geschürft von den rebellen, die sich somit ihre waffen finanzieren im kampf gegen die regierung. sie überfallen dörfer, verbreiten angst und terror, zwingen kinder in den kampf und kräftige männer in die minen zum diamanten schürfen. und mitten in dieser welt lebt danny archer, söldner und diamantenschmuggler gespielt von leonardo di caprio. er hört von einem fischer, der von seiner familie getrennt wurde und von den rebellen gezwungen wurde in einer mine diamanten zu schürfen und er dabei einen grossen 100karäter gefunden haben soll. in der hoffnung durch diesen diamanten reich zu werden und aus dem elend entfliehen zu können, nimmt er sich dieses mannes an und verspricht ihm, seine familie zu finden wenn er ihm im gegenzug die hälfte des profites an diesem diamanten abgibt. und dann ist der zuschauer schon mittendrin in der gnadenlosen, harten, blutrünstigen welt eines rebellischen und terroristischen schwarzafrika. ohne umschweife, ohne rücksicht, ohne gnade, in einer überwältigenden bildfolge wird dem zuschauer klargemacht, wieviel tod und blut an einem statussymbol unserer westlichen welt hängen kann. blood diamond ist in meinen augen ein gelungenes meisterwerk. dieser film ist wie eine ohrfeige, in diesem fall die richtige methode um auf einen missstand hinzuweisen, um den blick in die richtige richtung zu lenken und die menschen wachzurütteln. seit gestern will mir ein zentraler gedanke nicht aus dem kopf: ob den neureichen schwarzen hiphop stars wie missy elliott, snoop dogg oder p. diddy bewusst ist, das sie möglicherweise nicht bling bling sondern bling bang steine um ihre schwerreichen hälse tragen? ich hoffe sie haben diesen film gesehen. mein schokiprädikat ist jedenfalls eindeutig: oskarreif!
der sonntag war wie geplant gemütlich und entspannt. kein stress, keine must do’s, kein druck. nur füsse hochlegen und berieseln lassen. erst vom handballspiel, danach von der ausgewählten dvd. diese war zwar weniger entspannt, aber dafür umso spannender. mann, was für ein film! bereits nach wenigen minuten war mir klar, warum crank erst ab 18 freigegeben wurde. kurzer inhalt der geschichte: der auftragskiller chev chelios wacht in seiner wohnung auf und muss erkennen dass er von einem widersacher, eine dosis einer hinterhältigen synthetischen droge aus china gespritzt bekommen hat. eigentlich sollte ihn dieses mittel innerhalb einer stunde töten. chev stellt aber fest dass ihn adrenalin am leben hält. er versucht also krampfhaft, während er seinen widersacher sucht, seinen adrenalinspiegel auf maximum zu halten. und das ist echt hart. wilde autofahrten, schlägereien, drogen, er versucht alles um am leben zu bleiben. derbe und krasse szenen erwarten den zuschauer, teilweise so hart dass sie schon wieder krankhaft witzig sind, in einer rasanten bildfolge und überaus wilden art. untermalt von der schnellen, lauten und harten musik setzt sich der hauptdarsteller jason statham in szene. niemand könnte diese figur besser verkörpern als er, ausser vielleicht daniel craig. bereits als transporter hat jason statham bewiesen dass er den ganz harten kerl mit weichem unsichtbaren kern spielen kann. hart, härter, statham! für alle die auf rasante action stehen und the transporter gut fanden ist crank ein muss. alle anderen, finger weg! das, ist definitiv kein mädchenfilm.
dafür hatten wir uns gestern entschieden, und wurden nicht enttäuscht. denzel washington spielte die rolle des doug carlin in einer freundlichen sympathischen und doch zielstrebigen und durchsetzungsfähigen weise. eine augenweide ist auch die weibliche hauptdarstellerin paula patton. owohl sie gleich zu anfang als tote in erscheinung tritt, überzeugt und strahlt sie als überaus lebendige claire kutchever. val kilmer etwas in die jahre gekommen, wirkt mit seinem beleibten erscheinungsbild träge und seltsam verändert. die geschichte ist keine übliche zeitreise-story. die kulisse new orleans, die überzeugenden hauptdarsteller und die besondere umsetzung geben diesem streifen viel mehr thriller-charakter um als science fiction film durchzugehen. nicht ganz neue idee, mal etwas anders umgesetzt: agent versucht durch zeitreise einen anschlag auf eine fähre zu verhindern und den attentäter vor der tat zu fassen. nein, das ist kein neuer minority report, auch keine zurück in die zukunft neuauflage. die story um die zeitreise ist zwar hauptbestandteil der geschichte, allerdings nicht aufgebauscht und eher zweitrangig zu betrachten. für meinen geschmack hat déjà vu einen touch von csi. eigentlich auch kein wunder, denn dieser film ist eine jerry bruckheimer produktion. uns hat er gefesselt und gut unterhalten. schokiprädikat: durchaus sehenswert.
bevor es besinnlich wurde, hatten die perle und ich entschieden einen ganz unchristlichen kinobesuch zu machen und schauten uns vergangenen samstag departed-unter feinden an. was soll ich sagen, ich überlege noch, ob ich diesen streifen gut oder schlecht finde. die besetzung hat absoluten weltstarstatus, leonardo di caprio, matt damon, jack nicholson, martin sheen, mark wahlberg… wahnsinns-star-aufgebot! die geschichte ist klasse: der junge ziehsohn des mafia-bosses costello wird polizist um die bullen für den boss auszuspionieren. ein anderer junge, aufgewachsen in der gosse, in der costello der macher ist, wird undercover-polizist und in costello’s gefolge eingeschleust um ihn auszuspionieren und dingfestzumachen. hart, blutig und gespickt mit derber fäkalsprache nimmt die story ihren lauf. packend, spannend und tragisch. ich weiss immer noch nicht, ob ich ihn gut oder schlecht finde. er schockiert jedenfalls, er überwältigt mit einem unverblümten blick in die harte welt der mafia und der verbrechensbekämpfung. wahrscheinlich muss er so sein, um glaubhaft zu wirken. jedenfalls wird dieser film in sämtliche kritiken die ich gelesen hab, hoch gelobt und zum teil schon als oskaranwärter gesehen. schokiprädikat: tolle umsetzung, fantastische besetzung, klasse story. nichts für schwache nerven, aber dennoch sehenswert.
gestern hab ich es ausprobiert und das erste mal in unserem neuen hiesigen dvd-verleih-automaten einen film ausgeliehen um den zweisamen 2.advent mit cineastischer unterhaltung zu füllen. diese bereicherung hat unser kleines örtchen noch gebraucht. einfach, schnell und unkompliziert 24 stunden am tag filme leihen. der da vinci code bekam den zuschlag. das buch habe ich nicht gelesen und grosses interesse an diesem film hatte ich bisher auch nicht wirklich. keine ahnung warum. bis gestern dachte ich, den muss ich nicht gesehen haben. weit gefehlt! ich bin begeistert, er war fantastisch. die geschichte ist nicht in zwei sätzen zu erklären. es geht um die lösung kniffliger rätsel, es geht um die grösste lüge der menschheit und um den versuch der kirche, diese lüge auf lebzeiten im verborgenen zu halten. ich liebe stories die sich x-mal drehen, den spannungsbogen halten bis zum schluss und den zuschauer an der nase herumführen. dieser film schafft es einem glauben zu lassen, man wüsste jetzt wer zu den bösewichten gehört und was als nächstes passiert und im nächsten augenblick, gerade als du denkst du weisst bescheid, öffnet sich ein weiteres unvorhergesehenes türchen und zaubert dir wieder ein glitzerndes fragezeichen über den kopf. echt klasse. schoki fazit: rätselhaft sehenswert.
ich gebe zu, ich bin definitiv kein bond-fan. ausserdem konnte ich mir einen neuen blonden bond kaum vorstellen und trotzdem habe ich mich für einen besuch in casino royale entschieden. gestern nach einem kulinarischen hochgenuss mit der perle in der weltbesten trattoria heidenheims, im toscana, schauten wir uns den neuen bond an. bisher war mir, alles was nach sir sean connery kam, einfach zu schleimig, der spagat zwischen unglaubwürdiger aktion und gebügelter gentleman-manier war mir zuwider. aber der neue bond… ich fand ihn…neuartig und überzeugend. daniel craig ist anders, rauher, kantiger und derber als die alten gentleman-bond’s. und das gefiel uns. der film war nicht ganz so übersät mit übertriebenen und unrealistischen szenen wie gewohnt, sondern überzeugte auf eine neue markante weise. er war auf alle fälle spektakulär, nicht dass wir uns falsch verstehen…. er war voll von action-szenen in rasanter bildabfolge, gespikt von übertreibungen wie eben ein bond-film sein muss. aber diesmal war es anders, ich nahm es diesem kantigen typen einfach ab, es passt zu seiner rüpeligen schroffen und dennoch charmanten art. mein persönlichens fazit: auch für nicht fans absolut sehenswert.
als ich damals in der kinovorschau erfuhr dass es eine verfilmung eines meiner lieblingsbücher geben wird, bin ich fast aus dem kinosessel gefallen vor begeisterung. was hab ich das buch verschlungen, völlig gierig in mich aufgesaugt und absolut beeindruckt gewesen von der geschichte. also war es klar dass ich den film sehen muss. in diesem sinne habe ich am samstag abend babyj und meine perle geschnappt und ab in das parfum. was soll ich sagen. toll. einfach fantastisch. für meinen geschmack super umgesetzt und klasse verfilmt. natürlich ist es wie bei herr der ringe. teile der geschichte fehlen, der film konzentriert sich auf das wesentliche der geschichte. aber die art der umsetzung ist gelungen. ich war gespannt wie der regisseur es schaffen würde die eindrücke der gerüche und den innerlichen kampf des jean-baptiste grenouille für den zuschauer anschaulich zu machen. hier einen kurzen abriss der geschichte: im 17 jahrhundert kommt ein junge zur welt, der selbst ohne körpergeruch geboren eine unsagbare gabe besitzt. er hat wohl die feinste nase, die ein mensch nur haben kann. besessen von der idee den geruch eines menschen zu konservieren, wird er lehrling bei einem bekannten italienischen parfümeur. mit dem wunsch den betörenden duft einer frau haltbar zu machen geht er über leichen und tötet. wirklich gut gemacht. einziges manko an der verfilmung: die tatsache dass er ohne körpergeruch geboren wird und deshalb entweder ignoriert oder schlecht behandelt wird kommt im film zu kurz. meines erachtens ist das aber ein wichtiger baustein um die leiden und die geschichte des grenouille zu begreifen, ohne das buch gelesen haben zu müssen. trotzdem…schokiprädikat: absolut sehenswert!
samstag war kino tag. seit langem mal wieder. bot sich einfach an bei dem verregneten sauwetter. entgegen meinen vorlieben für science fiction filme sollte es mal eine liebeskomödie sein. trennung mit hindernissen mit jennifer aniston und vince vaughn. er war ganz nett. riss mich aber nicht vom hocker. meiner begleitung ging es genauso. die im net gefundene filmkritik bringt es genau auf den punkt. der film zeigt die schwierigkeiten, die in beziehungen aufkommen können und schlägt die perspektive der trennung ein, nicht wie in den meisten liebesfilmen, die versöhnung. die grundlage des films ist toll, nette lacher sind darin einige, nicht zuletzt wegen der sympathischen hauptbesetzung. aber der faden wird für meinen geschmack nicht zu ende gesponnen. der film endet an einer für mich unbefriedigenden stelle. die entwicklung der geschichte und der schluß hinterlassen zu viel ungeklärtes. nette unterhaltung mit spärlichem tiefgang. nächstes mal doch wieder ein science fiction film.
eis und kino. was kann das toppen, bei dem kalten und wechselhaften wetter? nur eis mit (kernlosen) trauben, tagliatelle-eis und schoko-tartufo mit anschließendem lachkrampf in der warteschlange der kinokasse. so erlebt habe ich den gestrigen spätnachmittag um anschließend mit wunderbarer abendbegleitung x-men 3 zu geniessen. gespannt war ich sehr, als x-men-fan. und wir wurden nicht enttäuscht. die action war gigantisch, die geschichten sinnvoll, durchdacht und mit hintergrund gewählt und umgesetzt, hier und da ein hintertürchen für den 4.teil offen gelassen und beeindruckende special-effects eingebaut die mir stellenweise fast den atem raubten. absolut fasziniert hat mich diesmal besonders die figur der jean grey. was ein mächtige frau. der absolute hammer wie sich ihre augen verdunkeln sich ihre haut verändert wenn phönix mächtig wütet. wunderschön auch die figur des angel, zwar nur angerissen aber eine gute vorlage für die fortsetzung. fazit: gelungen. nett fand ich auch den hinweis eines kinomitarbeiters der vor filmbeginn uns darauf aufmerksam machte, daß nach dem abspann noch eine wichtige szene folgt. diese überzeugt auch den letzten, … fortsetzung folgt und wir werden dabei sein!
bevor es ganz in vergessenheit gerät, möchte ich euch noch von meinem kinobesuch am vergangenen freitag berichten. die vorfreude war groß, die begleitung war exquisit, aber der film… naja! auf dem programm stand hostel im ufa-palast in stuttgart. die story war vielversprechend, genauso wie der rummel um diesen film, aber mein fazit ist: nicht sehenswert, eher ersparenswert.
meiner meinung nach hätte man bei dem drehbuch deutlich mehr rausholen können. außerdem fand ich, war er bei weitem nicht so “heftig und blutig” wie angekündigt. das einzige das “anregend” war, war die anfänglich viel gezeigte nackte haut der darsteller in zweisamen beschäftigungen. die im netz gefundene filmkritik bringt es auf den punkt: langatmig und an der eigentlichen shockstory gänzlich vorbeigeschrammt. meine begleitungen empfanden den film auch als merkwürdig, denn wir trugen alle vier ein fragezeichen über dem kopf, bei verlassen des saals. das beste an dem abend war definitiv der sex on the beach, der mai tai-duscher, die sweet lips und die hochdorfer gastfreundschaft. sehr netter abend, das nächste mal mit besserer filmwahl, versprochen!
wie versprochen hab ich gestern babyj mit einem auberginenauflauf beglückt und den grusel-dvd-abend mit ihr und einer flasche rotwein genossen. saw stand auf dem programm. ich sag nur: heftig, blutig und definitiv krank. 2 männer, ein doktor und ein fotograf wachen in einem dreckigen versifften raum angekettet an abwasserrohre auf. sie befinden sich mitten in einem sadistischem spiel. der eine muß den anderen umbringen um zu überleben. erschwert wird das spiel durch kleine bonbons. wenn der doktor seinen gegenüber nicht bis zu einer bestimmten zeit getötet hat, wird seine familie sterben. ich hatte saw ja bereits gesehen. da dieser film aber für ein zartes mädchenseelchen unter umständen zu heftig ist, um danach abends alleine ins bettchen zu gehen, hatte ich versprochen die dvd mitanzuschauen und übernacht zu bleiben. und nach überstandenem warm-up dann noch losgezogen und sawII reingezogen. der puzzlemörder ist gefasst. der detective der ihn verhaftet hat, hat aber noch ein spiel zu spielen. sein sohn und weitere 6 personen sind in einem haus eingesperrt. sie sind einem nervengas ausgesetzt und werden daran sterben, falls sie sich nicht innerhalb 3 stunden befreien können. schade, daß wie so oft der zweite teil nicht das weiterführen konnte, was der erste begonnen hatte. platt, durchaus heftig aber lange nicht so unterschwellig psychogruselig wie der erste teil. eher hau-drauf, supersplatter und für mich unlogisch an vielen stellen. die verlinkte filmkritik spricht mir persönlich aus der seele. fazit saw II: kein muß. außer bei dem hauptdarsteller, da hat das kennerauge in die richtige familie getroffen. es ist nicht mark, aber donnie wahlberg, babyj!
als ich im kino saß, wußte ich nicht mehr daß ich den ersten teil bereits richtig gut fand. das sagte zumindest meine begleitung. konnte mich auch nicht mehr an die handlung und den inhalt erinnern, aber als der streifen anlief, war alles wieder da. habe ich schon mal erwähnt daß ich vampirfilme liebe? das absolute nonplusultra ist bram stokers dracula. nichts topt diesen film auf meiner persönlichen rangliste. aber zurück zu diesem film. ich denke um die geschichte der vampire und der lykaner und die zusammenhänge der familienfehde zu verstehen muß man den ersten teil gesehen haben. ich selbst hatte anfänglich schwierigkeiten der zusammenhänge herr zu werden, viele namen, und jeder mit einer komplexen geschichte dahinter. aber wie ich finde, anspruchsvoll. hier wird die geschichte recht gut erzählt. kate beckinsale als selene ist die perfekte besetzung. allein diese frau in diesem hautengen schwarzen anzug in action zu sehen, sind die euros wert. unter uns, so einen anzug hätte ich auch gerne! von der kulisse her, erinnerte der film an manchen stellen an herr der ringe und an anderen an matrix. eins muß klar sein, dieser film ist schonungslos brutal und extrem blutig an vielen stellen, kritiker sprechen vom abdriften ins splatter-genre. mich hat es zweifellos nicht gestört. als vampirfilm-fan war ich darauf vorbereitet. ich komm nur immer noch nicht drauf woher ich selene’s begleiter michael corvin gespielt von scott speedman, der den hybriden aus vampir und lykaner spielt, kenne. in irgendeiner serie haben ich diesen interessanten typen schon mal gesehen. mein persönliches fazit zu diesem film: absolut sehenswert.
ich habs echt geschafft. vorgenommen hatte ich es mir ja schon, als ich neulich das making of im tv gesehen hab. heute abend spätvorstellung. der exorzismus der emily rose. ich fand ihn gut. überwältigend die schauspielerische leistung dieses mädchens welche die emily rose spielt. bin drei mal richtig übel erschrocken. die schockeffekte funktionieren gut in diesem streifen. seit langem keinen film mehr mit diesem thema gesehen. den letzten den ich gesehen hab, habe ich nur allzu gut in erinnerung. verfolgt hat er mich, der exorzist. 4 nächte lang in meinen träumen. und der exorzist 2 war auch nicht besser. sie beschäftigen mich sehr, solche filme.
meine einstellung zu übersinnlichem ist sehr einfach zu erklären. glauben heißt nichts wissen. solange ich es nicht mit eigenen augen gesehen habe, ist es für mich nicht präsent. so halte ich das mit gott, außerirdischen und dämonen. es bedeutet nicht, daß es etwas nicht gibt, nur weil ich es sich mir noch nicht offenbart hat. nur, ich persönlich gebe mich mit glauben nicht zu frieden. glaube hilft vielen menschen, das ist auch gut so. ich bin eher ein mensch der fakten braucht. ich weiß nicht ob es möglich ist von einem dämon besessen zu sein, ob es einen gott gibt und ich weiß auch nicht, ob wir die einzigen sind in dieser galaxie. aber ich werde es euch wissen lassen, falls sich das eine oder andere mir offenbart.