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selten hab ich mich so hilflos und ohnmächtig gefühlt, wie die letzten tage. ostern 2012 war ein ostern des schmerzes, der trauer und der ohnmacht. zugegeben gepaart mit wut und hilflosigkeit war es ein vernichtendes ostern. ich fühl mich leer und ausgelaugt, als hätte ich die 4 tage durchgearbeitet. ablenkung funktioniert nur temporär. selten habe ich so viele menschen in so wenig tage weinen hören und sehen. tränen, so weit die wasserdurchtränkten augen sehen können. tränen der ohnmacht, des schmerzes und der ohnmacht. der eine weint um seine verlorene liebe, vor dem scherbenhaufen seines jungen lebens. der andere weint um sein kind, aus angst und ohnmacht, es leiden zu sehen. und andere wegen des abschied der ihnen bevorsteht, abschied von dem menschen dem sie ihr leben verdankt. und ich weine mit all diesen, aus der selben angst, ohnmacht und trauer, einen menschen zu verlieren, der mich mein ganzen leben begleitet hatte, den ich mehr liebe als alles andere auf der welt. nie hätt ich gedacht, wenn dieser tag mal kommt, das es mich so schmerzen könnte. und ich hoffe immer noch, das jetzt noch nicht die zeit ist, abschied zu nehmen. zum glück gibt es menschen die in dieser zeit bei mir sind. mich trösten und halten. und ich bin in gedanken bei ihr und drück sie ganz fest, halte ihr die hand, ob sie nun bleiben oder gehen will… wie es sich wohl anfühlt, da wo sie jetzt ist? ob sie mich hören und fühlen kann? ob sie wohl spürt daß jemand bei ihr ist? … ganz schlimme ostern sind das, doch sie wären viel schlimmer gäbe es nicht die menschen, die uns halten….
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