Archive for 2012
…indian summer feeling oder auch goldener herbst. das inspirierte uns zur farbe im oktober… bald ist neues fällig, mal sehen was der winter bringt…
es ist wohl wohl mal wieder geduld, die gefordert ist. und die ist bekanntlich nicht meine stärke. die fortschritte sind langsam, aber durchaus erahnbar. die zeit wird wohl zeigen, wieviele sitzungen nötig sein werden, bis der skorpion eines langsamen verblassungs- und später eines covertodes sterben wird. nun, nach der zweiten sitzung, habe ich mich zumindest auf den schmerz eingestellt, es erschien mir irgendwie erträglicher. wahrscheinlich weil ich nun wußte, was passiert und wie schnell die sitzung vorbei ist. jedenfalls freu ich mich, auf die nächste sitzung, so sehr es auch synapsen und geldbeutel belastet - der weg ist nämlich das ziel. und da muss ich wohl durch… und mit dem endergebnis vor dem inneren auge, schauen wir mal, was der november dann so bringt…
… war mein design für den spätsommer. rot wie die abendsonne auf mallorca im september…
jetzt wirds aber langsam zeit für ein herbstdesign. hoffentlich ist mein kirschle bald aus ihrem baliurlaub wieder da….
vor langer zeit hatte ich den entschluss gefasst, und lange habe ich gebraucht um es wirklich anzugehen. lange hat er mich gestört, und lange habe ich ihn ertragen. geduldet war der skorpion auf meiner haut, viele jahre. dummheit in jungen jahren, brachte ihn auf mein dekolleté, und da verbrachte er einige jahre. quasi als mahnmal, also dauerpräsentes symbol für meine jugendsünden. entstanden ist er in der küche einer freundin. selbstgebastelt war die maschine des laien, der ihn mir in die haut verewigte. und schön, war er nie. jetzt 19 jahre später, kurz vor eintritt ins schwabenalter, muss er weg. vielleicht auch wieder symbolisch…. als reinigung, vor dem vollständigen erwachsen werden… ich weiß nicht… jedenfalls, geht es ihm jetzt an den kragen. der erste laser termin fand mitte dieser woche statt und überraschte mich doch sehr. in freudiger erwartung und ohne jegliches aufgeregtsein, ging ich also mittwoch in das tattoostudio meiner wahl. die üblichen formalien erledigt, die schutzbrille aufgesetzt und nach einigen aufklärende einweisende worte über den ablauf, war es dann soweit. circa 2-3 minuten lang dachte ich, oh shit - ich sterbe! - . die augen weit aufgerissen, entsetzt und überwältigt von der unerwarteten überraschung dieses schmerzes, krallte ich mich in die liege. einmal ging der laser in diesem kurzen zeitraum langsam aber komplett über die gesamte tättowierung. er brummte und er knackste. tack tack tack, sprengte hörbar der laser die farbkapseln in der haut. und dann war es vorbei - übel wie lange 3 minuten sein können. tättowieren auf dem dekolleté war schon heftig, aber das lasern toppte das um längen. so wie hier auf dem bild (stark vergrössert) dokumentiert, sah das ergebnis unmittelbar nach der sitzung aus. relativ schnell ging die schwellung zurück, nach wenigen stunden konnte man kaum noch sehen, dass an dieser stelle der haut, gelasert wurde. am nächsten tag bildeten sich wenige kleine bläschen. heute, 2 tage danach, kann man schon hellere stellen in der tättowierung erkennen. im oktober geht es dann mit termin nr. 2 weiter. mal sehen, wieviele sitzungen nötig sein werden und, ob er wirklich ohne rückstände verschwindet. falls nicht, der covertermin im april ist schon verabredet.
bevor die erinnerung verblasst und die worte zu finden, die dieses wochenende beschreiben, schwerer fallen, muss ich hier von meinem langen wochenende in leipzig erzählen. wir fuhren donnerstag mit dem zug, über nürnberg nach leipzig. ganz gechillt und ohne stress, ausgerüstet
mit speis und trank, ins mädels-wochenende nach leipzig. alles verlief nach plan. naja, jedenfalls bei mir… als wir ankamen, fanden wir sofort das hotel, das quasi gegenüber dem bahnhof gelegen, beinah unübersehbar war. wir bezogen ein schönes zimmer und waren zufrieden mit unserer wahl. wir ließen sofort alles stehen und liegen und erkundeten gleich die innenstadt, die ja beinah um die ecke lag. der erste eindruck, war auch der, der uns die ganzen tage weiter begleitete. leipzig präsentierte sich als freudliche, junge, bunte weltoffene stadt. wir haben die zeit genutzt, intensiv und abwechslungsreich. wir haben
fußball geschaut (olé olé!), italiens halbfinalsieg gegen deutschland gefeiert und lecker pizza und bier dazu genossen. wir haben freitag nach einem kleinen frühstück im Riquet eine marathon-shoppingtour hingelegt, dass die sohlen qualmten (der geldbeutel übrigens auch) und nach einer kurzen duschen-umziehen-essen pause einen weiteren
sitz und stehmarathon am völkerschlachtdenkmal verbracht, als wir auf jasmin & xavier warteten. wir haben nette bekanntschaft mit 2 mädels aus leipzig gemacht, ein wunderbares konzert erlebt und nachts noch mit glühenden sohlen davon gezehrt. den letzten tag begannen wir mit einem späten frühstück im zuckerhut und dem entschluss leipzig kulturell zu erleben. wir besuchten die nicolaikirche, waren im stadtgeschichtlichen museum und zu guter letzt, an diesem heißen tag, nach einer kleinen alkoholischen stärkung im café pascucci, gings noch in die kühle thomaskirche. wir beendeten den tag mit einem abendessen im spizz und reichlich sekt und ausgelassener
gespräche im hotelzimmer. alles in allem behielten wir leipzig in absolut positiver erinnerung. die menschen waren offen und lustig, die stadt beeindruckend und vielseitig. petrus tat eine ordentliche portion sommer darauf und das konzert von xavier am völkerschlachtdenkmal die passende haube gänsehaut dazu. absolut wunderbares wochenende. schee wars!
die letzten wochen war wieder viel los. geschäftiges treiben im büro, emsiges treffen und toben im privaten umfeld. events, reisen und veranstaltungen… aber alles zu seiner zeit. hier erstmal ein kleiner überblick über die letzten gemüsekisten, die alle samt verwertet und vernascht wurden. der sommer bringt wunderbares obst, gemüse und kräuter. smoothies, gemüsepfannen, dips fürs bbq und vieles mehr, haben wir die letzten wochen daraus gezaubert. herrlich…
….irgendwie. ich bekomme dauernd lust auf himbeeren, wenn ich mir auf die hände schau. muss an diesem farbton liegen. eigentlich wollte ich sie ja, mal wieder, ganz anders. erst dachte ich an grau, dann dachte ich an grau-rot, weil ich derzeit soviel rot trage. und dann würde daraus dieser beerige ton mit grau. ich hab so lust auf himbeereis ….
frische kräuter
radieschen, salat
blumenkohl
wassermelone
bananen
äpfel
weißkohl
ich wollte nur noch schnell nach dem essen in der kantine, auf dem weg zur sonnenterrasse die gästekarte am automat laden, damit der nächste kollege, der sie ausleiht, genügend geld drauf hat, um seine kunden einzuladen. das laden der karte nimmt ein wenig zeit in anspruch, unwesentlich länger als das laden der eigenen personalkarte. wie ich also da stand und tippte, rückte ein herr an, der sich mit einem anderen unterhaltend, sich anschickte, als nächster an den ladeautomaten zu drängeln. dabei war er entweder so abgelenkt durch die unterhaltung oder so rücksichtslos unhöflich, daß er mir fast links am hintern klebte. er kommentierte dann auch kurze zeit später, als es ihm wohl auffiel dass das etwas länger dauerte, mein aufladen mit überflüssigen sprüchen. dann, plötzlich ein tritt aus der anderen richtung, bamm. einer der herren, die sich ausgerechnet den vielfrequentierten platz vor den aufladeautomaten ausgesucht hatten um eine unterhaltung zu führen, tänzelte wohl nervös bei sprechen und traf mich prompt an der ferse. AUA, ließ ich deutlich hörbar, alle welt wissen, dass mir das gar nicht gefällt, so bedrängt, belästigt und getreten zu werden. ein bedröppeltes gesicht, ala huch ich habe sie ja gar nicht gesehen, sie zwerg, drückte ein betretenes oh, tschuldigung raus. von höflichem abstand und manierlichem körperlicher diskretion keine spur. und der andere, der mir ja immer noch links an der backe klebte, schickte sich an, keinen zentimeter zu weichen und obendrauf das ganze noch zu kommentieren. “ja sowas auch. erst nur blöde sprüche ertragen müssen (er meinte sicher sich selbst) und dann wird man auch noch getreten.” ich strafe beide mit meiner entnervtesten miene und beim verlassen der szenerie hinterlasse ich noch leicht hörbar, den kommentar… was ein spiegel der gesellschaft. schönen tag auch.
ich weiß, langsam sollte ich den weg nach k. kennen und mich auf die letzten fahrten und meinen orientierungssinn verlassen. aber wie jedes mal, wenn ich zu michi fahre, programmiere ich das navi, um auf nummer sicher zu gehen. so stand ich also, nachdem ich aus der tiefgarage rausfuhr, auf dem seitenstreifen und tippte die adresse ins navi. natürlich, hab ich wieder vergessen, die adresse zu speichern, natürlich mußte ich wieder alles eintippen. ort, straße, hausnummer…. da klopft es energisch an die beifahrerseite. ein schwitzender älterer herr, mit einer heckenschere in der hand fuchtelt aggressiv und mault vor sich hin. er klingt ungehalten, also fahre ich ein stück vor und mache platz, offensichtlich stand ich ihm beim heckenschneiden im weg. ich nehme die programmierung des navi wieder auf und kurz bevor ich damit fertig bin und starten kann, klopft es an der fahrerseite. ich seh schon daß es der heckenmann ist. huch, was macht der jetzt auf dieser seite, eben war er doch noch … es brüllt. ich öffne das fenster ein kleines stück. und höre sein geschrei ungefiltert. “junge frau…wegfahren… fußgängerweg… anzeigen….!!” es brüllt so sauer und laut, ich verstehe nur bruchstücke vor lauter frontfön. gehts noch? ich bin stinksauer und kann es nicht lassen und brülle zurück. ein schreibrei entsteht, mein herz pocht wie wild, und auf den wortfetzen, kann sie auch anzeigen, antworte ich keifend … sie können mich mal kreuzweise. wutentbrannt fahr ich weg und bleib um die ecke stehen, pack das navi in die halterung und muß mich erstmal beruhigen. was zum geier war das? in allerherrgottsfrüh, nach nur einem kaffee… ich wollt doch nur in frieden und entspannter ruhe zum friseur fahren…!?
eisbergsalat
frische kräuter
gurken
bananen
melone
aprikosen
wir waren mal wieder aus. ein paar stunden, “step”-visite bei den oli’s hauf & klangschneider vergangenen mittwoch. und dieser nette schnappschuss ist dabei entstanden. hübsch genug geworden, um ihn hier zu verewigen. schee wars bei nothing but techno soul im climax. tanzbein wurde gefüttert und die seele mal wieder ein paar stunden gebalsamt. selten geworden, aber gezielt und ausgewählt. mal sehen, ob wir mädels es zum loft beach zu magda schaffen, wenn die jungs beim southside festival sind…
grapefruit
blumenkohl
salat, kerbel
karotten
äpfel
zucchini
mango schälen undvom kern lösen
magerquark und naturjoghurt dazugeben
vanilleschote auskratzen
2 tl zucker dazugeben
schuss orangenlikör und dann
alles bei stufe 5/10sek. und ab in den kühlschrank.
kalt genießen.
und schwups, ist der urlaub wieder vorbei. gestern kamen wir zurück von dem lang ersehnten wanderurlaub in südtirol. es war wunderbar. die gruppe hat gut harmoniert, die pension war ein geheimtipp, sehr nette leute, fantastische küche und günstige preise. und über südtirol kann ich nur sagen, daß es mich extrem überrascht hat. so wunderschön hätte ich es mir nie vorgestellt. eine landschaft wie aus dem bilderbuch, wunderschöne kulissen, herrliche aussichten und traumhaftes
panorama soweit das auge reicht. und das alles bei traumwetter. bis auf den ersten tag, strahlte die sonne mit unserer laune um die wette. am anreisetag besuchten wir meran und schlenderten ein wenig durch die gassen. wir ließen das auto auf einer höheren lage stehen und erreichten meran über einen kleinen sessellift, von dorf tirol aus. bei strahlendem sonnenschein, spazierten
wir durch die gassen, erkundeten ein paar kleine läden und zum abschluß tranken wir noch eiskaffee, bevor wir nach stuls hinauf fuhren, wo unsere pension lag. familie widmann empfang uns mit offenen armen. wir checkten ein, und ließen uns nieder. bei einem 4 gänge menü schmiedeten wir dann pläne für den nächsten tag. wir entschieden uns auf den
hochwart zu gehen. über die egger grub alm, die wir gegen mittag erreichten, wanderten wir zur hochalm weiter um dann in letzter etappe zur spitze auf den hochwart auf 2608 meter zu kommen. wunderschöne aussichten waren die belohnung für diese strapaze am ersten urlaubstag. ich hielt durch bis auf 2145 meter zur hochalm. dort wartete ich dann
auf die anderen, die den hochwart bezwingen wollten. ich unterhielt mich mit philipp, dem junior wirt der hochalm. ich erfuhr einiges über land und leute, über die berge und die entstehung dieser schutzalm. der abstieg verlief stressfrei und abends waren wir alle froh über das 4 gänge menü, welches uns denn anbahnenden muskelkater versüßte. am zweiten tag besprachen wir beim frühstück die zweite
tour. diesmal sollte es gemütlicher werden, da wir alle über muskelkater klagten. wir spazierten also gemütlich zum lazinser hof und noch etwas weiter ins tal hinein. wunderschöne flussläufe, kleine wasserfälle und gigantische kulissen begleiteten uns. am dritten tag sollte es dann endlich passieren, die matatzspitze wollte bezwungen werden. wir brachen früh auf und in etwas mehr als 2,5 std bezwangen wir den berg. rauf war schon sehr anspruchsvoll für mich, runter jedoch war noch viel schlimmer. doch als das steilste stück geschafft war, erreichten wir über großzügige almwiesen und verschlafene waldstückchen, einen waalweg, der durch einen kleinen bachlauf begleitet zauberhaft durch wald und wiesen führte. ich dachte, jeden moment kommen elfen und kobolde aus ihren verstecken
und schütteln mir die hand, so wunderschön bot sich die landschaft dar. ich war fertig abends, müde aber stolz den matatz mit 2179m geschafft zu haben. am abreise tag fuhren wir nach dem frühstück und verabschiedung über das
timmelsjoch nach hause. in schwindelnder höhe, über aufregende serpentinen und mit einem flauen gefühl im bauch verließen wir italien über das timmelsjoch. auf 2491 m hielten wir zu einem kurzen besuch im museum und bewunderten ein letztes mal die traumhafte aussicht und die beeindruckende höhe. ein würdiger abschluß eines wunderbaren kurztrips in die berge. ich kehre zurück mit einem freien kopf, verwöhntem gaumen und gestärktem körper. gut erholt kann der alltag jetzt wieder auf mich hereinprasseln. das wandern war so effektiv und befreiend, wie es 14 tage strandurlaub kaum sein könnten. ich bin sicher, das war nur der auftakt zu einer neuen leidenschaft. wandern durch südtirol hat mich begeistert und wird sicher wiederholt. berg heil!
das erste tiramisú aus dem thermomix sollte mal wieder eines für ganz viele personen sein. das geburtstagskind wünschte sich eines für ihre party gestern. also machte ich mittwoch abend nach der arbeit den einkauf dafür und legte los.
6 eier trennen - eiweiß steif schlagen (2min/stufe4) - kaltstellen
eigelb mit 200g puderzucker und 100g marsala zu einer creme aufschlagen (3min/stufe4/70grad)
200g sahne, 1500g mascarpone und die creme 20 sek/stufe 4 verrühren - rührsaufsatz einsetzen und das eiweiß 10 sek./stufe2 unterheben
löffelbiskuit halb in espresso tauchen und damit die auflaufform belegen, creme drübergießen und eine weitere schicht löffelbiskuit auslegen, und den rest der creme drübergießen. und wenn die menge reicht, ein weiteres mal schichten. in den kühschrank und über nacht kalt stellen. kurz vor dem verzehr das tiramisú mit kakao bestreuen.diese menge reicht für eine gartenparty mit 20 personen.
memo an mich: beim nächsten mal, wieder wie gewohnt den marsala in den espresso, nicht in die creme. damit die masse fester wird und ich nicht wieder so in panik verfalle, das tiramisú würde nicht genug fest werden.
1 esslöffel honig,
2 esslöffel joghurt
ananassaft
milch
alles 10sek/stufe10 - fertig
lust hatte ich keine, scheiss tag heute gewesen. nur noch füße hoch und abschalten. aber nein, der hunger trieb mich noch in die küche. bei dem ekligen nasskalten wetter heute, fiel mir der butternut auf dem fenstersims auf. die letzten wochen war es bereits zu warm für eine so gehaltvolle suppe. doch heute, bei herbstlichen temperaturen, war er fällig…. und so hab ich mich versucht, natürlich wieder mit hilfe aus dem www, und in 25 minuten war die kürbissuppe fertig:
~
1 butternut, 1 daumengroßes stück ingwer, 1 stange porree, 1 zwiebel
700 ml gemüsebrühe
sahne, salz, pfeffer, olivenöl, würze
~
zwiebel in den mixtopf geben und 3 sek/st5 zerkleinern, olivenöl dazugeben und 3min/Varoma/st1 dünsten
kürbis, porree und ingwer dazugeben, 3 min/Varoma/st1 dünsten, danach ca. 3 sek /st.5 zerkleinern
brühe dazugeben und 15 min/100 grad/st2 kochen, danach 1min/st10 pürieren
zum schluss mit salz, pfeffer, muskat, sahne und terriyakesoße abschmecken
nochmals 5 min/100grad/st.2(linkslauf) aufkochen, mit kürbiskernöl und basilikum drapieren
das bindeglied meines dasein, meine konstante, warst du. mein anfang, meine mitte, wurzel meiner existenz bist du. und jetzt…, alles hat sich verändert mit deinem abschied. nichts ist mehr wie es war. und doch weiß ich, dass es das ist, was du wolltest. mensch bleiben, würde behalten und den hut nehmen, wenn es zeit ist. du wirst mir fehlen, für immer. seit deinem abschied - bis wir uns wiedersehen. tschüss lotti…
ich hab mal wieder aus dem themomixheft abgewandelt, mit dem was mein haushalt hergab:
1 handvoll erdbeeren
1 apfel geschält und geviertelt
1 banane
alles bei 50 sek. auf stufe 8 . mit saft nach belieben aufgießen. ich hab ananassaft genommen.
.
die vorlage zu diesem smoothie stammt aus einem thermomix-heft. ich habe es jedoch etwas abgewandelt:
1/2 schale erdbeeren
1 mango,1 banane
1 esslöffel hönig
1/4 liter milch
alles 1 min. auf stufe 7. sehr lecker. wer ihn dünnflüssiger lieber mag, kann mehr milch nehmen oder mit mineralwasser oder saft strecken.
salat
kohlrabi
zitronen
stangensellerie
mango, äpfel
zucchini
so, und weil der smoothie so schön geklappt hat, wage ich mich jetzt gleich mal an den sogenannten suppengrundstock. das volle gemüsefach wird es mir danken.
insgesamt ca. 700g gemüse: lauch, karotten, kohlrabi und knollensellerie
verschiedene kräuter: schnittlauch, persilie, kerbel und 100 g salz
alles bei 10 sek auf stufe 5 zerkleinern. danach mit dem spatel durchrühren und evtl. nochmal 10 sekunden auf stufe 5 um wirklich alles zerkleinert zu haben. dann die masse in schraubgläser füllen und ab in den kühlschrank. (die schraubgläser sollten heiß ausgespült sein und trocken gerieben werden) die suppenbasis soll gekühlt bis zu 1 jahr halten (wenn man immer schön darauf achten mit einem sauberen löffel dranzugehen, ansonsten droht schimmel) und dient als geschmacksbasis für suppen, soßen und dressings. glutamatmist in tüten adé!


hehe, mein erstes mal. das rantasten muß ich festhalten
2 kiwi
1 banane
1 glas milch
1 teelöffel honig.
alle zutaten 30 sekunden auf stufe 5. hmmmmm!
juhu juhu juhu, es ist endlich da. der alleskönner, das helferlein schlechthin, die EierLegendeWollMilchSau ist eingetroffen und ich freu mich, wie ein kleines kind an seinem ersten weihnachtsfest. heute hab ich ihn abgeholt, aufgestellt und gereinigt. habe ihn begutachtet, inspiziert, studiert. habe ihn auseinander genommen, gewaschen, gereinigt und zusammengebaut. und das alles mit einem ultrabreiten grinsen im gesicht. das herz schlägt höher vor lauter vorfreude, auf die ersten gehversuche mit ihm. der thermomix ist mein. hurra. mein schatz, der mir ab sofort freude geben und zeit sparen wird. der hilfe beim kochen und beim kreativen rezepte zaubern sein wird. juhu. als ich vor einiger zeit das erste mal von ihm hörte, dachte ich, die spinnen doch die weiber. wie kann frau so von einem küchengerät schwärmen. das ist doch nur ein küchengerät, dachte ich. und dazu noch übelst teuer! und irgendwann, viele monate später, nachdem ich zigtausendmal immer und immer wieder mit geschichten, erfolgserlebnisse, geschmackserlebnisse und rezepterfolge erschlagen wurde, und ich mal ausnahmsweise mit EnnKey darüber sprach, plante sie kurzerhand eine vorführung. da war es dann geschehen. ich erlebte den thermomix live. er überzeugte und, ich mußte ihn haben. der steuerrückzahlung sei dank, konnte ich mir ihn auch endlich leisten. und nun isses soweit… er glänzt und strahlt in meiner küche und scheint zu allen lukullischen attentaten bereit. herrlich!
blumenkohl
kohlrabi, karotten
äpfel, kiwi
schnittlauch
orangen
vergangenes wochenende blieb ich in der alten heimat. ich verbrachte das ganze wochenende dort. dank emy hatte ich einen schlafplatz deluxe in ihrem neuen haus und fühlte mich wohl und willkommen. der anlaß war ein volkshochschulkurs. der kurs hieß “wer hat lust eine nana zu bauen?” wir entschlossen uns dazu, nachdem uns ein paar wochen zuvor eine kollegin von ihren erfahrungen im nana bauen berichtet hatte und uns bilder von der session zeigte. ich war überzeugt als sie sagte: “das formen und malen war fast wie
therapie”. das wollte ich auch! so kam es daß die lieblingkollegin, meine emy und ich, gemeinsam zu diesem kurs antraten. wir waren 9 frauen; 8 neugierige und die kursleiterin, alle zwischen 33 und 68 jahre alt. nach dem ersten tag hatte ich die befürchtung, wir 3 hätten es übertrieben und wären zu laut und zu negativ aus der gruppe aufgefallen, denn wir waren so spaßig unterwegs, machten scherze, witze und klopften sprüche, daß sich die balken bogen. ich hatte einen megaspaß, ob die anderen es mochten, konnte ich nicht einschätzen. doch die hemmungen sanken ganz schnell und bis zum dritten tag, solange dauerte
der kurs, waren alle gut drauf, öffneten sich und scherzten miteinander. wir bastelten also einen nana. am ersten tag entstand das gerippe sozusagen. wir formten aus maschendraht körper, kopf und beine, verbindeten die teile und banden den drahtigen körper an einen besenstiel. das dauerte den ganzen freitag. die hände litten unter der aktion, maschendraht schrammt die hände ganz schön auf. abends bei nem glas wein merkten wir ganz schnell, wie sehr die hände unter dieser arbeiten gelitten hatten. samstag begannen wir dann damit, den körper mit zeitungspapier zu überkleben. mit kleister formten wir pappmaschee und, stück für stück wuchs die erste haut der nana. die zweite hautschicht bestand dann aus weißem papier. danach mußte sie trockenen. so beendet wir den kurstag bereits
gegen 15 uhr. emy und ich gingen spazieren und schauten abends einen film zusammen, tranken wein und quatschten nicht mehr allzulange. sie bekochte mich fürstlich und ich fühlte mich sehr wohl bei ihr. der dritte tag war dann der schwierigste, fand ich. fertig und eigentlich müde von den beiden anstrengenden tage davor, ging es nun daran die nana zu bemalen. kreativ zu werden, farbe und motiv zu wählen und ihr ein buntes äußeres zu verpassen. irgendwann stand sie dann, die idee. sterne sollten es sein. rot und grau sollten dominieren. und noch bevor ich mich versah, vertiefte jede von uns in zeichnen malen,
tupfen und streichen. beinah alle damen versanken konzentriert in ihre malkünste. und ich glaube fast, keine hatte es am diesem tag geschafft, ihre nana zu versiegeln. doch das fastfertige ergebnis konnte sich sehen lassen. müde aber glücklich, trennte ich mich dann abends von meiner nana und überließ sie der lieblingskollegin. rückblickend war das ein super entscheidung diesen kurs zu machen. einfach mal weg, und den kopf frei bekommen. dabei etwas entstehen zu lassen, wachsen zu lassen aus der kraft der eigenen händen und aus einer kreativen idee heraus. dabei mitgleichgesinnten zeit verbringen und spaß zu haben, das war jede minute anstrengung und jede sekunde zu wenig schlaf und erholung wert. drei tage nach beendigung des kurses, brachte mir die kollegin dann die nana mit dem auto nach hause. nana hat jetzt im gästezimmer ihren platz gefunden und wartet darauf, daß ich meine letzten ideen auf ihrem astralkörper bringe und sie fertiggestellt wird…. und dann, würde ich gern nochmal eine bauen….
… wie die nana, die meine lieblingskollegin gebastelt hat. hehe, ich spreche in rätseln, ich weiß. aber alles zu seiner zeit, in den nächsten tagen, werde ich über das letzte wochenende und den nana-bau erzählen. das neue nägeldesign ist sozusagen, der vorgeschmack darauf. frühlinghaft frisch und mal wieder eine ganz neue entscheidung mit einer noch nie gewählten farbe. mir gefällts.
bananen
schnittlauch, zucchini
mango
äpfel
karotten
irgendwann beschloß ich, einfach nicht mehr darüberzu reden. suchte das weite und hoffte daß der abstand mich vergessen ließ. doch dann geschehen dinge, die alles wieder aufreißen. und dann kann ich plötzlich nimmer drüber reden, habe hemmungen menschen damit zu behelligen, die umwelt zu nerven mit dingen, die sie nichts angehen, nicht interessieren könnten oder sie diese gar nicht hören will. doch es frißt mich von innen auf. jetzt wo meine omi in einer welt zwischen hier und dort schwebt, ist
es unerträglich schmerzhaft in mir. alles will raus, die gedanken kreisen und alle organe stehen auf alarm. wenigen habe ich mich bisher anvertraut. und immer fühlte ich mich komisch danach. doch dieses wochenende war entweder die zeit reif, oder hat sich was gelöst in mir. 2x an diesem wochenende sprach ich mit freundinnen darüber, was mich ausmacht, was mich umteibt und woran ich leide. und beide situationen waren auch im nachhinein richtig. vielleicht ist das maß so voll, daß es raus will. vielleicht muß ich aber einfach nur lernen, mich wieder zu öffnen….
radieschen, lauch
butternut kürbis
bananen
orangen
äpfel
selten hab ich mich so hilflos und ohnmächtig gefühlt, wie die letzten tage. ostern 2012 war ein ostern des schmerzes, der trauer und der ohnmacht. zugegeben gepaart mit wut und hilflosigkeit war es ein vernichtendes ostern. ich fühl mich leer und ausgelaugt, als hätte ich die 4 tage durchgearbeitet. ablenkung funktioniert nur temporär. selten habe ich so viele menschen in so wenig tage weinen hören und sehen. tränen, so weit die wasserdurchtränkten augen sehen können. tränen der ohnmacht, des schmerzes und der ohnmacht. der eine weint um seine verlorene liebe, vor dem scherbenhaufen seines jungen lebens. der andere weint um sein kind, aus angst und ohnmacht, es leiden zu sehen. und andere wegen des abschied der ihnen bevorsteht, abschied von dem menschen dem sie ihr leben verdankt. und ich weine mit all diesen, aus der selben angst, ohnmacht und trauer, einen menschen zu verlieren, der mich mein ganzen leben begleitet hatte, den ich mehr liebe als alles andere auf der welt. nie hätt ich gedacht, wenn dieser tag mal kommt, das es mich so schmerzen könnte. und ich hoffe immer noch, das jetzt noch nicht die zeit ist, abschied zu nehmen. zum glück gibt es menschen die in dieser zeit bei mir sind. mich trösten und halten. und ich bin in gedanken bei ihr und drück sie ganz fest, halte ihr die hand, ob sie nun bleiben oder gehen will… wie es sich wohl anfühlt, da wo sie jetzt ist? ob sie mich hören und fühlen kann? ob sie wohl spürt daß jemand bei ihr ist? … ganz schlimme ostern sind das, doch sie wären viel schlimmer gäbe es nicht die menschen, die uns halten….
zur zeit bin ich immer im verzug mit meiner kiste… jedenfalls hier. heute kommt schon die neue und ich hab die letzte noch gar nicht dokumentiert. der bärlauch war übrigens superlecker. 2 kleine gläser pesto hab ich daraus gezaubert.
radieschen
chinakohl, brokkoli
clementinen, fenchel
kiwi
birnen
bevor ich aus dem takt komme, heute noch schnell, was wir diese woche fast verbraucht haben:
salat, rucola
orangen
weißkohl
bananen
äpfel
rote bete
stangensellerie
…das war mein wunsch. champagner heißt die neue glitzergold anmuntende farbe, die ich schon auf kirschle’s nägel bewundern durfte. schnell aufgetragen und passend zu meinem style, fiel dann die wahl auf ein einfaches zebramuster. mit diesem design gehts mit schick und glamour in den frühling. i like!
wirsing
süßkartoffeln
feldsalat, kresse
birnen
mandarinen
zitronen






















