Archive for Juli, 2010
die letzten wochen habe ich mich hier rar gemacht. heute, da ich kurz vor der unterzeichnung eines neuen mietvertrages stehe, kann ich neuen mutes zurückblicken und fast schon aufatmen, trotzdem der umzugsstress uns noch bevorsteht. aber nun von anfang. alles schöne hat einen haken, das mußten wir in den letzten 2 jahren schmerzlich erfahren. die ach so schnell gefundene wohnung in idyllischer lage hatte seine tücken recht bald offenbart. schon einige wochen nach einzug 2008 ging es los, kritische beäugen, gängeln und das ständige gefühl, wir machen es den nachbarn nicht recht. ich muß erwähnen, nachbarn = vermieter. und in einem 3-familienhaus kann man sich schlecht entziehen. so kam es, daß nach den ersten kritischen 6 wochen nach einzug, das vermieterpaar uns einige dinge an den kopf warf, die bis heute, in allem was wir tun, mitschwingen. kein wunder also, daß das verhältnis immer unterkühlter wurde. nur noch ein kurzes hallo, und das wars auch schon an kommunikation. zu dumm nur, daß die vermieter aber mehr kontakt wollten. ein schwätzle hier und da, vielleicht auch mal im garten helfen und freundschaftliches “ich helf dir, du hilfst mir”. doch ich wollte nur meine ruhe, für mich sein und so wenig wie möglich kontakt mit den beiden. so war es vorprogrammiert, sie kamen und beschwerten sich genau darüber. doch freundlichkeit und unbeschwertheit kann man nicht erzwingen, schon gar nicht mit gängeln und fast schon unverschämtes bevormunden. letztlich taten wir, was unvermeidlich war - den auszug planen. nach 7 wohnungsbesichtigungen scheint es geklappt zu haben. montag treffen wir den “neuen” vermieter und unterzeichnen hoffentlich einen mietvertrag. bin gespannt, ob alles nach unseren wünschen weiterläuft und der auszug ohne zank und gezeter über die bühne geht. eines weiß ich sicher, nie wieder ziehe ich in ein haus, in dem der vermieter selbst wohnt. davon bin ich geheilt.