Archive for Juli, 2008
man sieht sich morgen hier:
und während die männer schwitzend dem ball hinterher rennen werden, werden wir ladies entspannt in der sonne liegen, mädchenbier trinken und frauengespräche führen. ich freu mich!
tzeh! soll mal einer sagen, wir wären nicht taff und selber groß, wir frauen.
eben stieg ich nach dauergähnen aus der s-bahn aus, im kopf nur die couch, da stoße ich, müder haufen, auf eine ungewohnte situation. auf dem parkplatz versuchte ein junges mädchen, verzweifelt ihr abgesoffenes auto mit anschieben zum laufen zu bringen. “ich helf dir mal, hä?” sagte ich und schmiss schon meinen rucksack in die ecke. “mach die tür auf, schieb an und dann spring rein, ich schieb von hinten” rufe ich ihr zu und schiebe die karre an. erster versuch, gescheitert. “kann ich euch helfen?” tönte es da schon aus einer anderen ecke, noch ein mädel auf dem nachhauseweg. “och, wir könnten durchaus noch verstärkung gebrauchen” sag ich und prompt klebt sie neben mir am hintern des polos und schiebt mit an. und siehe da, es ruckelt, es wackelt, es blubbert und die karre läuft. “er läuft, er läuft” schreit sie und fährt freudestrahlend davon. süß. und wir zwei fremden standen da, winkten der anderen fremden hinterher und freuten uns über den vereinten erfolg. fremdfreuen hat auch was!
bildquelle: http://www.jhw-data.de/Bildchen/index.html
heute, 3 frauen im zug, unterhalten sich über optik, styling und schubladendenken. meine kollegen, größtenteils softwareentwickler sind ein mustervorlagen für schubladendenken. intelligent, verschroben, sitzen den ganzen tag hinterm rechner und programmieren und sehen zum teil furchtbar aus. nicht das sie hässlich wären, sie legen einfach überhaupt keinen wert auf grundlegende dinge, wie styling, erscheinungsbild oder gar modebewußtes auftreten. und über die härtefälle, sprachen wir unter frauen, während der heimfahrt im zug. besonders über einen, der, wenn man genau hinsieht, eigentlich ein hübsches gesicht hat. kann man allerdings kaum erkennen unter der ungepflegten, ungestylten fast abstoßenden fassade. und das schlimme ist, wenn man von den äußerlichkeiten absieht ist er superintelligent und sehr nett, sofern er nicht gerade in schüchternheit versinkt. doch das hat keine chance zu wirken, weil menschen natürlich erstmal sehen und riechen. und über diese hürde kommt er einfach nicht hinaus. sehr schade. wie bringt man einem solchen menschen bei, daß er so auf andere wirkt. wie sagt man einem individuum, er müsse dringend was an seinem erscheinungsbild arbeiten und wie sage ich ihm, daß er seine empfinden für hygiene unbedingt überdenken muß?…. ich will nicht oberflächlich erscheinen, jeder nach seinem gusto. aber sobald menschen flüchten oder grün anlaufen, wenn sie in des stinkers dunstkreis kommen, oder des freaks können hinter seiner optik versteckt bleibt, hat das nichts mehr mit äußerlichkeiten zu tun, sondern es schadet ihm einfach. aber wie vermitteln, oder überhaupt vermitteln? steht einem das zu, sollen das mal lieber andere machen… schwierig. eigentlich sollte der mensch so etwas sagen können, aber die meisten (ich auch) scheuen sich davor, anderen dabei zu nahe zu treten. doch unter der lupe betrachten, wie nahe treten der stinker und der freak seiner umwelt mit optik und gestank?
bildquelle: http://teamsugar.com/group/238825
seit einigen tagen beschäftige ich mich mit mobilfunkanbietern und ihren tarifangeboten. mein anbieter hat bereits meine kündigung erhalten, und nun stöbere ich nach neuen möglichkeiten. wahnsinn, was für eine undurchsichtige flut! ich gestehe, je länger ich mich damit beschäftige, umso klarer wird’s. doch die angebote sind schier unendlich. am liebsten wäre mir eine flat, mit der ich in alle netze telefonieren kann und auch ein paar sms inklusive hätte. was sind denn eure erfahrungen? was würdet ihr mir empfehlen?
bildquelle: http://www.raubritterstopp.at/
gestern war es endlich soweit, die inlinesaison wurde in der neuen heimat eröffnet. endlich konnte ich die gekauften inliner testen und an meiner karriere vom anfänger zum fortgefahrenen feilen. das wetter war perfekt dafür, nicht zu warm und nicht zu kalt. also hieß es ab an den max-eyth-see. schöne, breite und ebene strecke - ideal für mich anfänger. und es halt sehr gut geklappt. zunächst wackelig, ich dachte schon, ich hätte alles verlernt, aber dann nach einer weile, gings schon recht zügig und ohne die krallen in perle’s armen bohren zu müssen. ich bin zufrieden mit meiner leistung und total gierig auf die nächste gelegenheit.
heute morgen wußte ich genau, warum es gut war, daß ich mich fürs bahnfahren entschied. ich fuhr ausnahmsweise auto und nahm das bienchen mit zur arbeit, um das gute stück nach feierabend beim automechanikers des vertrauens abzugeben. zylinderkopfdichtung. bereits bei der letzten inspektion, kündigte sich das an. damals schwitze sie noch, jetzt tropft sie schon - und bevor der motor stirbt, gebe ich sie lieber wieder in jü’s obhut. so nahm ich sie also mit zur arbeit. als ich dort ankam, war ich schon gestresst. der verkehr in dem 30 km nadelöhr schwäbisch gmünd - aalen war zermürbend. stop and go - stop and go… da bestätigte sich meine entscheidung als clever, mit der bahn zur arbeit zu fahren. das würde ich mir keine 2 wochen am stück antun, dann könnte man mich einliefern. ich lieferte dann also nach dienstschluß das bienchen bei jü ab, besprach die details, lies sie in seiner obhut, und setzte mich in den nächsten zug nach hause. und was passierte - ich schlief ein. tief, fest, seelig. so tief und fest, daß ich das umsteigen in die sbahn verpaßte und mich an ganz ungewohnter stelle abholen lassen mußte. eine neue pendlerpremiere.
manchmal im leben, kommt der tag, da erkennt man, es hat sich was verändert. oftmals, wie auch in dieser sache, will man es nicht wahrhaben, kämpft dagegen an. und dann, kommt der tag, da weiß man es ganz sicher, man steht an einer gabelung, und es führt kein weg daran vorbei. es schmerzt, aber es hilft nix, man muß der tatsache ins auge sehen. freundschaften, manchmal dauern sie eben nicht ewig. die wege trennen sich, führen irgendwann wieder zusammen, um dann doch letztenendes auseinander zu gehen. bis heute hat es mich geärgert, daß das verhältnis zu einer bestimmten person, sich stark verändert hat, nachgelassen hat. seit einer weile, gewöhne ich mich an den gedanken, offensichtlich einfach nur noch eine bekannte in ihren augen zu sein. und nun, nach einem einschneidenen erlebnis, hake ich dieses kapitel endgültig ab. wir sind nur noch bekannte, die einst mal freunde waren. so ist das leben. aber es hört auf zu schmerzen, wenn man es akzeptiert hat.
…am netleben. gestern lag das neue netzteil schon in der post. wunderbar, ich darf wieder teilnehmen am leben in kleinbloggersdorf. leider etwas verschnupft. der ständige warm-kalt-temperaturwechsel der letzten tage, hat mir eine erkältung verpasst. da hab ich es wieder, mein schwaches immunsystem an dem ich arbeiten muss. ausschlafen - müsli - sonne - bewegung. in genau dieser reihenfolge! schönes wochenende allerseits!
bildquelle: http://www.patrick-neuber.de
das war der titel des seminars, welches ich diese woche schon besuchen durfte. der arbeitgeber spendierte 2 tage kommunikationskurs. heute, nach 2 tagen abstand, bin ich immer noch restlos begeistert. ich habe einiges mitgenommen, fürs büro und auch für den alltag. auf körpersprache achten zum beispiel. mache dir deinen gegenüber zum freund wenn du ihn überzeugen willst. das fängt bei der körpersprache an. öffne deine haltung und passe dich an, das ist der appell. das zweite wichtige detail für mich, ist : “ersetze in deiner sprache aber durch und“. aber ist ein killer, der alles zunichte macht, was vor dem aber steht. entkräfte die aggression hinter dem aber mit einem und. wenn du gehört werden willst, und deine worte ankommen sollen, verzichte auf schwammige weichmacher wie eigentlich, sollte, müsste… argumentiere, achte auf die resonanz, argumentiere weiter, achte auf die körpersprache. ist dein gegenüber deiner meinung, wirst du es sehen. nutze die körpersprache für deine argumente, bringe die menschen auf deine seite und führe sie dahin, wo du hinwillst. pacen und leaden. und dann, war da wieder die tatsache die ich schon in so manchem buch las, und mich schwups, eben wieder einholt: stelle dich deinen konflikten, denn sonst werden sie dich stellen. jedes problem, dem du versuchst zu entkommen, wird dir im leben so lange vorgesetzt, bis du es gelöst hast. und… eine lösung muß nicht immer positiv sein. ein konflikt ist auch angegangen, wenn er mal negativ ausgeht. deine erfahrung ziehst du so oder so daraus. es geht darum an seinen erfahrungen zu wachsen und andere wege zu gehen, wenn sich der letzte gegangene als sackgasse erweist. das unterscheidet uns von der fliege. sie wird immer und immer wieder gegen die scheibe donnern, bis sie tot aufgekehrt wird. wir hingegen, werden lernen, auf die zeichen zu achten, wann sich das fenster zu freiheit öffnet.
…fast. geraucht hat es aber, und gestunken. aus dem kabel meines schleppi-netzteils. ich hätte es wissen müssen. einen wackelkontakt hatte das dämliche ding nämlich schon seit fast einem jahr und ich hab einfach nichts unternommen. im gegenteil, ausgesessen hab ich’s. nun hat es mich eingeholt. bssssst, rauch, aus. netzteil hat nun sein leben ausgehaucht. und was denkt ihr, murphys gesetz? natürlich! - akku war natürlich auch leer. nun friste ich - auch genannt internetjunkie - seit samstag mein dasein, ohne www-zugang, ohne nachricht aus kleinbloggersdorf und ohne emails dahin. uns siehe da, es tut nur noch bedingt weh, dennn rettung ist in sicht. das neue netzteil ist sicher auf dem weg, und eröffnet mir wieder den blick in die weite webwelt, spätestens am wochenende. tapfer bleiben, sag ich mir und bis hoffentlich bald, sag ich euch.
bildquelle: http://www.gartenschule-bonn.de/
gestern, heimreise via zug, wie immer, in netter begleitung. die kollegen fachsimpelten schwäbisch. irgendwann sagte simönchen, der ultimative schwabentest sei:
oi oi
ich plapperte nach: oi oi. alles lachte: scho falsch. die betonung sei sehr fein, aber wichtig. oi ooih. das zweite oi sei länger gezogen, in der betonung. ok, und jetzt seid ihr dran: ich bitte um konzentration, nachsprechen und lösen! oi ooih. bitteschön.
aus aktuellem anlass, muß ich an dieser stelle mal das thema aufgreifen, welches ich letzte woche mit meiner kollegin hatte. ich fragte sie, wieviele bikinis sie besitzt. sie nannte eine astronomische zahl. irgendwas zwischen 20 und 40, wobei sie nur wirklich 20 davon noch tragen könne, meinte sie dann noch beschwichtigend, als sie in meine geschockte visage blickte. ich staunte nicht schlecht, und frage mich nun, ob ich (mit meinen 2 exemplaren) oder doch sie (mit ein paar mehr als 20!), zu den “normalen weibchen” gehören. die kolleginnen, die ich heute beim schwitzen in der mittagspause interviewte, lagen alle drei durchschnittlich bei 6-10 bikinis. auch schon reichlich, wie ich finde. also frag ich jetzt mal in die damenwelt: wieviele bikinis besitzt ihr?
bildquelle: http://fortheloveofblush.wordpress.com/
