Archive for Januar, 2007
…rinnen mir aus den augen zu den verschiedensten gelegenheiten. zu den üblichen situationen die jeder kennt, trauer, wut und schmerz. ich weine auch aus freude und rührung, oder wenn mich ein lachanfall schüttelt. aber das kenne ich auch von vielen anderen menschen. das ist nichts ungewöhnliches. lästigerweise laufen mir die augen auch bei wind. bei starkem, kaltem, ins gesicht wehendem wind. so sehr, dass dann die bäche fliessen und makeup und mascara ruinieren. was auch lästig und verräterisch ist, meine augen tränen bei müdigkeit und wiederholtem gähnen. bringen euch wind und gähnattacken auch zum weinen? mir scheint ich habe einen endlosspeicher an salzwasser in meinem kopf. tränen im sonderangebot, ganzjährig und zu jeder gelegenheit. wie ich darauf jetzt komme? na weil ich todmüde bin und mein gesicht schon ganz nass vom gähnen ist. ich muss ins bett. gute nacht.
nachtrag: zwiebeln schneiden! zwiebeln schneiden ist auch prima um schoki-sturzbäche zu erzeugen. hätte ich beinahe vergessen.
verzeiht mein spätes schwäbisch-posting, aber der tag wollte heute nicht enden. uff! ich bin am ende. wie gut, dass ein lieber kollege mich bereits letzte woche mit einem vorschlag fürs schwäbisch-rätsel beglückte. und hier kommt es:
a reesch’s weggle
euch viel spass beim mitraten, herrn asraehl danke für den vorschlag und uns allen eine gute nacht.
das wochenende war toll. nachdem ich mich nun wieder beruhigt hab und mich nicht mehr darüber ärgere, kehren die erinnerungen an die ereignisse vom wochenende wieder zurück. die angedeutete überraschung war gelungen. um punkt mitternacht bekam ich, mit einem dicken kuss und einem zärtlichen “alles liebe zum geburtstag”, ein päckchen überreicht. total gespannt und aufgeregt öffnete ich es und traute meinen augen kaum. 2 eintrittskarten - starlight express!! ich konnte die freudentränen nicht zurückhalten, ich war überwältigt. ich glaube als meine perle vor ein paar wochen sah, wie bei meiner musical-premiere meine augen funkelten und ich mich vor begeisterung kaum rühren konnte, muss ihm klar geworden sein, dass er mich damit umhauen kann. und das hat es. wir fuhren also am geburtstagsmorgen los richtung bochum. die fahrt war angenehm und stressfrei, wir liessen uns zeit und kamen 4 stunden vor vorstellungsbeginn in bochum an.
ich bin stinksauer!
unglaublich was mir heute mit der deutschen bahn passiert ist. soviel dilettantismus ist mir selten begegnet. ich muss hier nun meinem ärger luft machen:
ich hatte mir, aufgrund der unsicheren wetterverhältnisse am donnerstag ein ticket über das onlineportal der deutschen bahn erstellt und ausgedruckt. mit diesem ticket bin ich dann gemütlich und stressfrei am freitag abend ins geburtagswochenende getuckert und alles war prima. ich hatte die rückfahrt für sonntag abend geplant und wie es oft so ist, konnten die perle und ich uns bereits am sonntag mittag nicht mit dem gedanken anfreunden, uns am selben abend schon trennen zu müssen. wir beschlossen also kurzerhand am hauptbahnhof in stuttgart mal anzufragen, ob sich das ticket umbuchen lässt. wir gingen also an den schalter und trafen auf “mister kein bock”. ich fragte den beamten ob ich bei ihm umbuchen könne und er entgegnete mir, nach einem lustlosen blick auf mein ticket, dass ich nicht umbuchen müsse, der fahrschein sei auch noch am nächsten morgen gültig. ich freute mich trotz der unlust die mir dieser beamte entgegenbrachte und bat ihn, mir noch eine sitzplatzreservierung für den alternativen ic zu buchen. ich nahm meine platzreservierung und mein ticket wieder mit und dachte, wie unkompliziert, ist ja super!
genauso wie ich es hier beschrieb, kündigte es sich gestern an. schnippisch gelaunt und traurig im körper. nach einem 10 stunden arbeitstag zu nichts mehr im stande, liess ich mich einfach nur auf die couch fallen und wartete bis es zeit wurde ins bett zu gehen. mit dem gefühl, die welt hätte mich vergessen lies ich mich berieseln von einem stummen fernseher, starrte löcher in die luft und fühlte mich leer, ausgebrannt und überarbeitet. ich machte mir nichts mehr zu essen und trank auch keinen schluck. selbst das war mir zuviel. geschlafen habe ich recht gut, nur unruhig und leider auch nicht albtraumlos. ob es heute besser ist? keine ahnung. finchen, die liebe, liegt auf meinem bauch, das vibrieren ihres schnurrens und die wärme die sie ausstrahlt vertreiben die krämpfe. na wenigstens habe ich heute frei, die sonne lacht und kitzelt den schnee bis er glitzert, in ein paar stunden sitze ich im zug richtung glück und dann morgen… morgen lösen wir endlich das grosse rätsel das mich seit tagen unter spannung hält. ich glaube das wird ein gutes verlängertes wochenende, da kann auch die menoplage nichts daran ändern.
…und zwar ohne ende. heute morgen um halb sieben nach einem verschlafenen blick auf die einfahrt vor dem haus, zwang mich der wintereinbruch nach draussen. schnee schippen. ganz schön schweisstreibend, so früh am morgen. den ganzen tag über hat es geschneit, zwar nicht sehr stark aber ohne unterbrechung. eben habe ich das zweite mal die einfahrt vom schnee befreit. dat gibt muckis! nun ich konnte es mir nicht verkneifen, ich wollte es wissen….vor ein paar minuten hab ich mir also den spass gemacht, auf meinem balkon den schneestand zu messen. 29 cm!
… du bist jetzt auch dabei. ich fass es nicht, er bloggt! wie geil ist das denn?! die blogosphäre hat berühmten zuwachs bekommen. kuckst du hier. danke an prinzzess für den hinweis.
es kommt heute zwar etwas spät am abend, der überraschende schneefall auf meinem heimweg vom fitnessstudio liess meinen zeitplan etwas durcheinander geraten. der kollege brachte mich heute nachmittag auf dieses nette schwäbisch-rätsel. bitteschön:
“stiag naghagld”
euch viel spass beim raten, und dem kollegen einen gruss und ein dickes dankeschön.
das habe ich gestern per email bekommen. ein armutszeugnis auf ganzer linie. wie in gottes namen, konnte dieser mann eine politisch karriere machen mit so einem offensichtlichen knoten im hirn? für mich unbegreiflich. wie gut dass die weichen auf entsorgung stehen.
link via email erhalten, danke asraehl
bildquelle: http://felixbeck.de
dafür hatten wir uns gestern entschieden, und wurden nicht enttäuscht. denzel washington spielte die rolle des doug carlin in einer freundlichen sympathischen und doch zielstrebigen und durchsetzungsfähigen weise. eine augenweide ist auch die weibliche hauptdarstellerin paula patton. owohl sie gleich zu anfang als tote in erscheinung tritt, überzeugt und strahlt sie als überaus lebendige claire kutchever. val kilmer etwas in die jahre gekommen, wirkt mit seinem beleibten erscheinungsbild träge und seltsam verändert. die geschichte ist keine übliche zeitreise-story. die kulisse new orleans, die überzeugenden hauptdarsteller und die besondere umsetzung geben diesem streifen viel mehr thriller-charakter um als science fiction film durchzugehen. nicht ganz neue idee, mal etwas anders umgesetzt: agent versucht durch zeitreise einen anschlag auf eine fähre zu verhindern und den attentäter vor der tat zu fassen. nein, das ist kein neuer minority report, auch keine zurück in die zukunft neuauflage. die story um die zeitreise ist zwar hauptbestandteil der geschichte, allerdings nicht aufgebauscht und eher zweitrangig zu betrachten. für meinen geschmack hat déjà vu einen touch von csi. eigentlich auch kein wunder, denn dieser film ist eine jerry bruckheimer produktion. uns hat er gefesselt und gut unterhalten. schokiprädikat: durchaus sehenswert.
aus meinem bürofenster habe ich ein wunderbare sicht. da die fenster riesig sind, kann ich jede wetterveränderungen beobachten und bewundern. gestern wurde es gegen mittag bedenklich. die wolken rasten am himmel vorbei, die bäume bogen sich unter der zunehmenden kraft des windes, da packte mich die unruhe. ich verliess die firma und fuhr nach hause um meinen balkon abzuräumen. als ich fertig war die paar sachen in keller und wohnung zu verstauen, verliess ich die wohnung im verbarrikadierten zustand. ich liess alle rolläden runter und fuhr zurück ins büro. ich wusste, es war gut, ein sichereres gefühl stellte sich ein. angesichts der tatsache dass ich abends tatsächlich noch ins fitnessstudio gefahren bin und erst 20:30 uhr nach hause kam, war das im nachhinein sehr gut. der wind war sehr stark geworden, abgerissene äste und zweige überall bekräftigten mich dann in meiner entscheidung. kyrill wütete die ganze nacht, wie ein trotziges kind, rüttelte und ächzte er. trotzdem, die nacht war ok. ich konnte trotzdem recht gut schlafen. ich habe keine ahnung wie es draussen aussieht, aber es windet immer noch kräftig. ich trau mich noch gar nicht die rolläden hoch zu ziehen…
nachtrag: es steht noch alles und wir haben überlebt. busse und bahnen fahren wieder. alltag is back.
bemerkenswert wie stark wir menschen von den eigenen emotionen, vom eigenen können oder nichtkönnen geleitet und gelenkt werden. wie stark sich reaktionen auf menschen doch unterscheiden, wenn wir sie sympathisch finden oder wir den gegenüber als absolut unsympathisch empfinden. wie unterschiedlich wir reagieren und auf andere wirken, wenn wir wissen wovon wir sprechen oder wenn wir unsicher sind. ein und der selbe mensch, völlig unterschiedlich empfunden.
befangen sind wir alle, irgendwie immer, auf irgendeine weise. jemand den ich kenne, sagt oft ganz treffend: “alle menschen sind gleich, manche aber sind gleicher”. sympathie differenziert. dazu sind unsere reaktionen auch noch beeinflusst von unserem selbstbewusstsein, von erlebtem und von der tagesform. geprägt von wohlwollen oder missgunst, abhängig von tagesstimmung und hormonhaushalt, beinflusst von erziehung und erfahrung. gelenkt von sympathie oder abneigung. wir reagieren nicht nach anleitung oder in einem bestimmten muster. dazu sind wir zu sehr mensch.
- es ist spät und ich weiss nicht, ob irgendjemand meinen gedanken folgen kann. ich wollte es nur mal festgehalten haben-. gute nacht.
das hölzchen liegt nun schon ein paar tage, allerdings ausschliesslich aus zeitgründen. denn das ist mal ein richtig niedliches stöckchen! zugeworfen von flocke und beeindruckt von herrn axels bilder, komme ich dem wunsch nach und stelle vor - schoki in jungen jahren:
1973 - schoki.taufe

heute bin ich wieder mal bus gefahren und wieder mal habe ich gestaunt über das bild, welches sich morgens 07:20 uhr an der bushaltestelle darbietet. ich war früh dran und konnte beobachten, wie ein kind ums andere eintrudelte. viele ganz kleine, ich würd sagen erst- und zweitklässler sammeln sich dann in der dunkelheit. interessant ist, wie sie sich formieren. jedes kind das eintrifft, stellt sich brav in einer reihe auf und bildet eine kette. so zivilisiert warten die kleinen dann auf den bus. vor und hinter der kette sammeln sich dann die erwachsene und eine handvoll halbstarke. und genau die hatten heute das vergnügen mich kennenzulernen. seit einer weile beobachte ich, wie diese jungs frech und rücksichtslos bei eintreffen des busses richtung bustüre stürmen um die ersten im bus zu sein. völlig egal, ob sie als letzte an der haltestelle eintrafen, rennen sie die kleinen um und schubsen die winzlinge auch aus ihrer bahn. so begab es sich, dass der bus sich näherte und ich einen dieser rotzlöffel im sturm auf den bus ausbremste. “ganz locker kinder, der bus fährt schon nicht ohne euch” sagte ich und nahm mir das recht des älteren raus, zuerst einzusteigen. da war kurz mal ruhe. im bus konnte ich beobachten, wie der blick der jungs immer wieder unsicher in meine richtung ging. mal sehen ob sie sich freitag an mich erinnern. rotzaffen!
ja die schwaben, weise worte sprechen sie, nur versteht sie keiner. wie hier:
wenn mir dädad, wa mr sotad, däd dr herrgott, wa mr wellat
was will uns denn diese redewendung andeuten?
es traf mich mal wieder ein hölzle letzte woche. diesmal war es jan, damit:
10 gründe in deutschland zu leben:
- weil ich die sprache beherrsche und mich hier wohlfühle
- weil meine familie und meine freunde hier leben
- weil hier george dabbelbusch nicht regiert
- weil wir zwar eine jammerkultur haben aber doch ganz zufrieden sein können
- weil wir hilfsbereit sind und weltmeister im mülltrennen sind
- weil wir tiere lieben und schützen
- weil wir unsere europäischen nachbarn lieben obwohl sie uns nicht besonders mögen
- weil wir weltmeister im verreisen sind
- weil wir auch anspruchsvolles fernsehen machen können (schon mal türkisches oder italienisches tv geglotzt?)
- weil verglichen mit anderen ländern, wir in deutschland noch ein soziales netz haben
bediene sich wer mag. aber auf die gründe von niamenira und silly wäre ich schon besonders neugierig….
in mehreren blogs waren vergangene woche zum start der neuen staffel viele meinungen über dsds zu lesen. ich hatte mir vorgenommen, die sendung dieses mal aus verschiedenen gründen nicht zu verfolgen. gestern beim zappen bin ich dann doch bei der sonntäglichen zusammenfassung der zweiten folge hängengeblieben. und ich hab tränen gelacht. ich muss dazu sagen dass ich den bohlen echt übel finde, eine zumutung menschlich und optisch. aber dennoch haben wir uns über seine sprüche köstlich amüsiert. zwigespalten amüsiert - schockiert, brüskiert und doch belustigt schadenfreudig. mir ist bewusst dass das ein zweischneidiges schwert ist, menschen so übel vor den kopf zu stossen wie ein herr bohlen es tut. unverblümt und gnadenlos hören zu müssen, dass man gesanglich nichts drauf hat ist harter tobak. doch welch verzerrte wahrnehmung menschen von sich selbst haben ist für mich mehr als erschreckend. ich weiss dass ich nicht singen kann und keinen ton halten kann. deswegen würde ich mich nie bei postars oder dsds bewerben, obwohl ich wie viele andere menschen auch, gerne reich und berühmt wäre. aber da bin ich realistisch, als sängerin würde das sicher nix werden. aber zurück zu diesen bemitleidenswerten kreaturen, welche die dietaaaa-dusche abbekommen. wie kommen die darauf sich mit dieser untalentierten nichtbegabung dort zu bewerben? da ist es doch vorprogrammiert dass die welt sich über sie lustig macht.
erstaunlich wie der mensch mit musik situationen assoziiert. gedanken, begebenheiten und ereignisse werden beim abspielen bestimmter songs wieder abgerufen. dinge die einem vorkommen, als wären sie aus einem anderen leben, sind dann plötzlich wieder da. der körper reagiert sofort mit gänsehaut, wie eh und je. als wäre für die erinnerung die zeit stehengebleiben. man erinnert sich und wundert sich, über die dinge die man zu der zeit als man diese musik hörte mochte, nicht mochte, tat oder nicht tat. erstaunlich ist es auch wie viele texte von titeln, die man schon lange nicht mehr hört, noch sofort abrufbereit im kleinhirn schlummern und beim zufälligen abrufen, sofort ohne nachdenken, über die lippen sprudeln. aber was man gestern in der kantine gegessen hat, kann man häufig am nächsten tag nicht gleich beantworten. das ist doch seltsam, oder?
der mensch braucht abwechslung. seit einiger zeit trage ich mich mit dem gedanken, etwas zu verändern. das apricot an meinen wohnzimmerwänden hängt mir zum hals raus. ich kann es nicht mehr sehen und kämpfe mit mir, wann ich -faules stück- das in angriff nehme. weiss soll die gute stube wieder werden, strahlend weiss. morgen soll es passieren. ich bin gespannt.
…es wird mal wieder zeit für ein augenzuckerl, das letzte ist schon vier monate her. inspiriert von frau gelsenhexe habe ich keine mühen gescheut und das net nach einem tollen bild durchstöbert. nur für meine damen, bitteschön…lehnt euch zurück und geniesst diesen wunderbaren anblick:

bildquelle: http://www.celebrity-exchange.com
ich glaube ich habe ihn wieder, den alltag-rhythmus. seit anfang dieser meiner ersten arbeitswoche kämpfe ich mit dem durcheinander gekommenen tagesablauf. im urlaub bin ich keinen tag vor 11 uhr aufgestanden, das war so herrlich. und nun, heisst es wieder zwischen halb sechs und sechs raus aus den federn. das aufstehen geht gut, erstaunlicher weise… aber abends bin ich sowas von fertig und kaputt, dass ich gar nichts mehr auf die reihe bekomme. heute gehts wieder, ich glaube die abläufe justieren sich langsam wieder. dann werde ich jetzt die gunst der stunde nutzen und mich endlich aufraffen den weihnachtsbaum von kugeln und lichtern zu befreien, der steht hier nämlich immer noch dämlich derangiert und halb vertrocknet rum. das vorhaben, ihn dann nackig auf den balkon zu deponieren lasse ich aber heute lieber sein. es soll sehr sehr windig werden, bis zu 140 km/h windgeschwindigkeiten. na dann, schönen abend und beim rausgehen, schön die perücke festhalten.
damit es nicht langweilig wird und julia nicht denkt, ich hätte sie ignoriert kommt es nun. besser spät als nie, das jahresrückblick-stöckchen. voilá:
rückblick 2006 - resümee, einschneidende erlebnisse, höhen und tiefen:
*beruf: das jahr 2006 war beruflich der knaller. arbeit ohne ende und keine sorge um den arbeitsplatz. das nenne ich ein beruflich glückliches jahr.
*gesundheit: hier und da eine erkältung, nichts weltbewegendes. die chronische nebenhöhlenentzündung bekam ich nach der globuli-behandlung auch recht schnell in den griff und die zähnchen waren auch mehr oder minder friedlich.
*finanzen: hatte ich 2006 gut im griff. hatte keine weltbewegenden ausserplanmässigen ausgaben bewältigen müssen. ok, eine etwas kostspielige reise hab ich mir geleistet, bereue aber keinen cent und finanziell umgebracht hat sie mich schliesslich auch nicht. also kein grund zu klagen.
*politik: ist nicht so mein ding. das einzige, dass ich mit sicherheit sagen kann ist… den bush könnte ich auf den mond schiessen, und die rice gleich hinterher!
*kulturelles: ein wenig kultur hab ich mir gegönnt, ja. da war ein xavier naidoo konzert, mario barth’s programm „männer sind primitiv, aber glücklich“ hab ich mir gegönnt, ein besuch auf der landesgartenschau in heidenheim war natürlich auch pflicht und … premiere in diesem meinem leben: ich war 2006 auf einer tupperparty!
*weltgeschehen: bisschen viel krieg, würde ich sagen. vogelgrippe-alarm in deutschland war auch etwas panisch. komisch, irgendwie will mir hierzu nichts positives in erinnerung kommen.
*sport: wir sind weltmeister geworden, yeah! das kinn ist in rente gegangen, schoki hat beschlossen snowboarden zu lernen, zum ersten mal billiard gespielt und sich im fitnessstudio angemeldet. Das nenne ich ein durchaus sportliches jahr!
*partnerschaft: nach einem eher turbulenten und tränenreichen jahresanfang hab ich im mai einen traummann gefunden, eine kostbare perle. wenn er mich lässt und das schicksal uns gnädig gestimmt ist, lass ich ihn nimmer los.
*lieblingshit: silbermond – das beste, monrose – shame, xavier naidoo – zeilen aus gold.
*größter aufreger: eher grösster schock: der unfalltod einer jungen freundin
*dein schönster augenblick: der tag an dem mein leben eine wendung nahm und ich die perle traf.
*gute wünsche für 2007: gesundheit. das ist die basis. darauf kann glück, erfolg, liebe und frieden wachsen. das wünsche ich uns allen.
und weil das jahr schon 11 tage alt ist, soll jeder der noch keinen rückblick gewagt hat, das stöckchen mitnehmen, wenn er mag.
heute gibt es mal wieder einen wunderbaren satz zu lösen:
“hot dui scheissdregg uff de gloddzbebbl?”
ist das nicht herrlich? viel spass damit!
ich war ja so aufgeregt. tage vorher schon, konnte ich mich kaum halten vor vorfreude auf das ereignis zum jahresanfang. am vergangenen donnerstag machten wir uns dann sehr zeitig auf den weg und erkundeten erstmal das si-centrum in stuttgart, in dem sich neben dem palladium-theater auch das apollo-theater befindet in dem zur zeit die drei musketiere aufgeführt werden. es war gut gefüllt und überall wuselten menschen umher. die spannung stieg merklich bis wir endlich das palladium-theater betreten durften. 1. reihe mitte. als wir dort platz nahmen, dachte ich zuerst, das wäre keine gute wahl gewesen. im sitzen empfand ich den bühnenboden auf stirnhöhe. shit, dachte ich, dat gibt steifen nacken! aber pustekuchen! die plätze erwiesen sich als goldrichtig. es war, als wären wir mittendrin. hautnah sozusagen. fantastisch. die geschichte ist einfach erklärt: junges mädchen will heiraten. sie kennt ihren vater nicht und will diesen aber schon ihr lebenlang kennenlernen. sie liest heimlich im tagebuch ihrer mutter und findet einträge, die rückschlüsse auf ihren vater zulassen. bessergesagt, auf 3 mögliche väter. kurzerhand lädt sie alle drei ein zu ihrer hochzeitsfeier, verheimlicht das aber ihrer mutter, welche die hochzeit arrangiert. die geschichte, die dazugehörenden verwirrungen und komplikationen nehmen ihren lauf und lassen den zuschauer in eine farbenfrohe lustige bunte welt eintauchen, untermalt mit 22 megahits von abba. perfekt insziniert, charmant und spritzig in geschichte und komik, musikalisch bewegend und mitreissend. ich bin restlos begeistert. standing ovations waren daher selbstverständlich, ich war überrascht wie kurz doch 2,5 stunden sein können, wenn frau gut unterhalten wird. wer hätte gedacht, dass ich mal in ein musical gehe und es auch noch so toll finde. es geschehen noch zeichen und wunder. schokiprädikat: superevent, must see!
bildquelle: http://www.thehoya.com/guide/120503/guide17.cfm
heute morgen hatte ich ein wenig zeit und habe spontan mal meine vom silvesterabend gezeichneten esprit-stiefelchen geputzt. so richtig schön mit schwarzer schuhcreme eingerieben und dann gebürstet. hübsch sehen sie jetzt aus. ich stellte sie dann zurück auf die schuhablage neben den anderen tretern. danach gings ab ins bad, aufhübschen fürs büro und für den ersten arbeitstag in diesem jahr. mir war komisch zumute, irgendetwas trieb mich aus dem bad, nach den schuhen sehen. da sah ich das desaster und erinnerte mich. ich erwischte sie inflagranti. fina lag quer über den stiefeln und wälzte sich darauf, sie leckte daran wie besessen und … darf ich daran erinnern dass finchen zu einem nicht ganz unerheblichen teil weiss ist… jetzt nicht mehr!
tatsächlich hat sie diese marotte schon einmal gezeigt, ich hatte es nur vergessen. nun sieht sie aus als ob sie mit einem schornsteinfeger geschmust hätte. :mrgreen: sie wird sich wohl die nächsten tage komatös putzen müssen, bis das fellchen wieder weiss strahlt… selbst schuld!
ich versprach es ja vor einer zeit, nun kommt er, der punktestand aus der rubrik “aus’m ländle”:
2 punkte für melanie
1 punkt für babyj, hubbe, ray in space, emily, me[l], ela, lydia, herr axel, kemai und bellissima.
das schreit doch förmlich nach einem neuen rätsel. und hier kommt es, das erste im neuen jahr:
aldbacha ohzooga
nach einer ausgiebigen und ausgelassenen feier zum jahreswechsel mit ein paar freunden und weniger vertrauten menschen, nach dem ölen der speiseröhre mit allerlei köstlichkeiten, nach rythmischen schwingen des tanzbeines bis in die morgenstunden und einer dem alter entsprechenden regenerationsphase, heisse ich das neue jahr willkommen und melde mich hier einigermassen frisch und munter zurück. silvester war so wie gewünscht, exzessiv, intensiv und wunderbar, so wie ich mir das ganze neue jahr wünsche. morgen schreibe ich eine liste all der dinge, die ich mir fürs neue jahr wünsche und vornehme. man soll nämlich seine wünsche visualisieren und positiv formuliert zu papier bringen, dann gehen sie auch in erfüllung. vorausgesetzt man will sie wirklich. na dann, wünsche ich uns allen erstmal eine gute nacht.