Archive for Februar, 2006
wie gut daß frau spezialisten kennt. das blog tut nu wieder. freu! danke ebi. verpaßt habt ihr nicht wirklich was. seit montag wieder zwei 10-stunden-tage im büro runtergerissen. die nebenhöhlen noch nicht ganz frei, stimme kehrt langsam in den urzustand zurück und das wochenende läßt leider noch auf sich warten. mit der neuen frisur abgefunden und freudig erstaunt über die positive resonanz dritter. nach und nach sämtliche liegengebliebenen emails lesen steht ganz oben auf der to-do-liste. versprochen!
ich will nicht oberflächlich erscheinen, aber ich war selten so wütend auf jemand als gestern. wenn ich nur daran denke, was da passiert ist, schiessen mir sofort wieder die tränen in die augen. ich sagte ich hätte sie gern mit dunklen strähnen und den pony kürzer. hat sie auch super hinbekommen. dann frägt sie mich, ob sie sie ein wenig stufen dürfe, nur ein wenig und zeigt mit den finger an wieviel sie meint. ok denke ich, das kann ich schon lassen, 3 bis 4 cm überlebe ich. als sie anfängt zu schneiden, fängt mein herz an zu rasen, ich bekomme kaum mehr luft als ich sehe was da passiert, und ehe ich mich versehe sind sie ab. die ganze haarpracht, wenn man bei mir davon sprechen kann. die mühsam über monate gezüchtete länge ist ab. für einen kurzen moment dachte ich, ich sterbe. 7 cm sind dahin, einfach ohne mit der wimper zu zucken, abgeschnitten. ich habe mir nicht viel anmerken lassen im studio, als ich raus bin ins auto hab ich erstmal geheult. ok, nun muß ich damit leben, wahre schönheit entstellt ja bekanntlich nichts, der schnitt ist toll, die haare nun alle kerngesund, aber trotzdem… SO wollte ich das nicht! und bitte verschont mich mit der frage nach bildern, …. davon gibt es so schnell keine aufnahmen, ich muß das erstmal verkraften!
viel ist nicht hängengeblieben von den verschiedenen traumphasen von heute nacht. hier das, was ich noch zusammenbringe: ich steh in einem dorf mitten in der tiefsten tundra russlands, das dorf schmiegt sich einem berghang herunter. es haben mal sehr viele menschen hier gewohnt, die oberen reihen der häuser sind alle verlassen und zerstört. die sonne brennt unerträglich vom himmel, gleisend hell ist es und die menschen verstecken sich in ihren häusern. ein mädchen erzählt mir ihr schicksal, die haut löst ich fast von ihren händen, weil sie sich soviel draußen aufhält. alle haben angst vor der sonne, sie tötet, sagt sie. sie zeigt mir draußen in der steppe all die kadaver der toten tiere, welche die sonne dahingerafft hat. sie sagt sie darf nachts nicht raus, weil es zu gefährlich ist, deswegen setzt sie sich der sonne aus. sie sagt sie schützt ihre hände und ihre füße, damit daß sie sie in diese gallertartige masse steckt, die in den höhlen zu finden ist. sie zeigt sie mir, es sind mal menschen gewesen, die hier verendet sind. keine ahnung wie sie diesen zustand errreichten.
solange ich solche träume habe, bin ich gezwungen es aufzuschreiben. unglaublich. dafür gibt es nun eine neue rubrik. traumfabrik. ich schlafe in der badewanne im badezimmer meiner oma, weil es so schön kühl ist. ein tintenfisch kommt zu mir und möchte zum karneval als pizza verkleidet werden. er bittet mich um hilfe bei der verkleidungsaktion. als ich die badewanne verlasse ist da ein ganzes tintenfischdorf daß sich bereits als pizzen verkleidet hat und walzer tanzt mit den ausladenden champignonbelegten kleidern. dank lydia kann ich jetzt hier diesen träumen auf den grund gehen.
ich wohne im firmengelände in welchem ich auch arbeite, ein kollege zwingt mir eine aufgabe auf. ich soll sein verdorbenes fleisch entsorgen, er läßt es stehen bis es stinkt. ich liege im bett mit einem jungen als meine kollegin mir das fleisch ans bett bringt und sagt, ich solle es doch nun endlich entsorgen bevor es die ganze umgebung vergiftet. ich geh los an die tonnen, muß die blende auseinanderbauen um an die beutel zu kommen und stelle fest, andere vor mir haben ihr fleisch auch schon entsorgt, und nicht wenig. beim kläglich-scheiternden versuch die müllbehälterblenden wieder zusammenzubauen und diese aktion zu vertuschen bin ich aufgewacht. mein erster gedanke: was war das denn bitte?
nennt sich das, zu deutsch nasennebenhöhlen- entzündung. das brachte das ct von gestern zutage. die polypen sind aber nicht angegriffen, das wäre schon mal nicht so schlecht, meinte der herr dottore. kurzfristig wird nun noch ein antibiotikum verabreicht und langfristig sollte ich eine homäopathin aufsuchen, damit sich nicht jedesmal im winter diese geschichte wiederholt. dann berichtete er noch darüber daß er, seit er als kind mal im winter mit dem fahrrad einen fluss überquerte als die brücke kaputt war, das auch chronisch hätte. als nächstes apotheke aufsuchen und ct-bilder in der radiologie zurück geben. wußtet ihr, daß diese bilder 10 jahre aufbewahrt werden? wozu? als tourabschluss noch lecker frühstück mit ausgesprochen netter begleitung. jetzt muß ich aber schnell zurück aufs sofa, der kopf brummt schon wieder.
nun hab ich sie, ein großen bogen mit netten bildern von meinem schädel für meinen hausarzt. nebenhöhlen-ct. mal sehen was er morgen darauf erkennt. dieses neue ärztegebäude in heidenheim hat mich beeindruckt. 4 stockwerke, nur ärzte. die röntgenpraxis gleich im erdgeschoss war auf den ersten blick freundlich hell und modern. bis ich auf die empfangstante in weiss traf. erstmal hat sie mich ignoriert, weil sie sich in einem ach so wichtigen gespräch mit einem wartenden bekannten befand, in dem sie über selbstverständlich nicht anwesende dritte sprachen. als nächstes setzte sie ihr unglaubwürdigstes lächeln auf und zischte ein “ja bitte?” als sie sich zu mir umdrehte. na gut, jeder hat mal kein bock, dachte ich verständnisvoll und bekam gleich einen fragebogen zum ausfüllen vorgelegt. früh um halb zehn habe ich noch nicht die ellenbogen um mich mit diesem fleischberg anzulegen dachte ich, lächelte müde und hörte mir an: ” sie dürfen sich da rüber setzen und gleich mal damit beginnen ALLE ohrringe zu entfernen” den blick den sie dabei aufsetzte finde ich irgendwo zwischen schadenfreude, neid und missgunst wieder. danach wurde ich noch zeugin einer auseinandersetzung dieses empfangsdrachens mit einer kollegin über falsch erledigte aufgaben die der fleischklops von sich wies mit offenbar angeborener zickigkeit. ich dachte nur, super nett hier. tolle stimmung, gähn. wird bestimmt mitarbeiterin des monats. ob der verantwortlichen ärztin bewußt ist, wie negativ das gesamtbild der praxis von dieser person beeinflußt wird? als ich dann zum ct gebeten wurde, rückte mein weltbild sich wieder gerade. die mittvierzigerin die mich einwies war vorbildlich gelaunt, zuvorkommend und lächelte freundlich. es gibt sie noch, die funken die den tag retten. und die kamen definitiv nicht aus dem ct.
circa halb eins in der nacht war es, als ich nach dem konzert zuhause aufschlug. erstmal kamille inhalieren, schoss es mir durch den kopf, vielleicht beruhigt sich die stimme. danach wärmflasche und ab ins bett. die nacht war grausam. albträume und triefnase ließen mich nicht schlafen. merhmals bin ich hochgeschreckt weil ich dachte ich ersticke. vormittags völlig gerädert dann vom bett aufs sofa geschleppt und dort meinen sonntag vor der glotze gefristet. stunde um stunde gings bergab, schweißausbrüche, schüttelfrost, kraftlosigkeit, schwindelgefühl. da lag ich nun völlig apatisch und schweißgebadet auf meiner couch und dachte, super das haste nu davon. wenn du jetzt abnippelst, merkt das keine sau. zum glück erhielt ich genau da einen anruf von ebi, der dann auch gleich zur stelle war. wie ein sonnenstrahl der eine nebelbank durchbricht. er sorgte dafür daß ich meine medikamente nahm, er kochte stärkende brühe, tortellini, tee, wärmflasche. passte auf mich auf, überwachte temperatur und zu guter letzt chauffierte er mich heute morgen zum arzt und zurück. grippaler infekt, 1 woche krankgeschrieben. strenges auskurieren und nebenhöhlen-CT erwünscht. na klasse. aber eines habe ich ganz deutlich gemerkt, die bloße anwesenheit von jemandem der sich um einen kümmert, läßt einen jede krankheit leichter ertragen. danke dafür, ebi.
und ich habs getan! samstag nachmittag 16:30 uhr haben wir uns auf den weg gemacht nach stuttgart um das konzert, auf das wir uns 6 monate gefreut hatten zu erleben. bellissima mit freund, mein freund t. und meine wenigkeit. an der schleyerhalle angekommen haben wir den nächsten eingang aufgesucht und sind prompt in der verwaltung gelandet. im hintergrund trällerte der star zur generalprobe und wir wurden von der security-dame aufgefordert, doch den haupteingang aufzusuchen, für uns wäre hier kein durchkommen. gut, also die blase um geduld gebeten, haben wir den nächsten eingang gefunden und uns nach 5 minütigem anstehen, prompt in der hautphalle eingefunden. aufgrund der erkältung dick eingepackt mußte ich natürlich erstmal die garderobe aufsuchen. dort wurde ich konfrontiert mit ner zicke die ihre bad vibes anscheinend gerne an mir auslassen wollte, die dann auch prompt ein “blöde kuh” erntete, als ich kehrt machte zu einer freundlicheren garderobendame. was solls. als nächstes hieß es anstehen, bis die tore zur halle geöffnet wurden. 19 uhr sollte einlaß sein, aber bereits kurz nach sechs öffneten sich die pforten und die teenies kreischten sich bis an die vorderen reihen. wir fanden völllig stressfrei einen super platz mit bester sicht, 2,5 m von der bühne, 1 m vom verlängerten bühnensteg. bloderle und michi, meine standard-konzert-begleitung, welche getrennt von uns anreisten, fanden sich dann auch noch ein und es konnte losgehen.
vergangene nacht war schrecklich. total unruhig hin- und hergewälzt, schweißgebadet fast stündlich aufgewacht, sorgen- und grippegeplagt. heute morgen dementsprechend deprimiert aufgestanden und durch die wohnung gegeistert und von nem mittelschweren schneefall begrüßt. na toll, dachte ich, jetzt kannste mit dem zug nach stuttgart fahren. nach etwa einer stunde war feierabend mit dem schnee, danke petrus. trotz erkältung raus zum schneeschippen. frische luft tat gut, hat den kopf freigemacht, schlechte gedanken ausgekühlt. jetzt wird pizzateig vorbereitet. nur noch ein paar stunden und dann gehts zu xavier. nichts wird mich davon abbringen. die vor einem halben jahr gekauften karten, warteten sehnsüchtig bis zum heutigen tag darauf zum einsatz zu kommen… meine erkältung kann mich mal, und wenn das das letzte ist, was ich tue!
nachdem sich gestern die erkältung stunde um stunde zu steigern schien, war ich echt gespannt auf den heutigen morgen. nachdem ich mich aus dem bett geschält hab, die wärmflasche immer noch fest im klammergriff, mußte ich mich erstmal von den durchgeschwitzten klamotten befreien. jetzt nach ein paar stunden wachsein, fühle ich mich besser, zumindest besser als gestern. der appetit kehrt zurück und rumlaufen kann ich auch wieder ohne daß mir mein kreislauf nen strich durch die rechnung macht. bin mal gespannt ob ich mir das morgige xavier naidoo konzert abschminken darf oder ob ich bis dahin einigermaßen auf der höhe bin. jetzt heißt es auf in den krieg. vitamine, tee und ich kämpfen gegen grippeviren. wollen wir mal sehen, wer am längeren hebel sitzt.
anhören tut sich es als hätte ich 200 zigaretten geraucht, dazu 10 flaschen pennerglück gesoffen und dabei schmutzige lieder gegrölt. tatsächlich aber bin ich heute morgen mit einem ekelhaften stechenden schmerz im hals aufgewacht. beim versuch zu schlucken fühlte es sich an als hätte ich reissnägel gefrühstückt. das war zu viel für mich. um 05:30 uhr morgens solllte die welt noch in ordnung sein, also bin ich liegen geblieben. eben, 4 stunden später hab ich im büro angerufen, aufgaben delegiert und für heute auszeit genommen. die kollegin hat mich nicht erkannt. vielleicht sollte ich ausprobieren ob ich mit dem rauchigen stimmchen kohle bei einer sex-hotline machen kann. verrucht genug klingt sie ja. aber ich glaube das lassen wir mal lieber, sprechen strengt total an. hechel!
4 jobs that i had
- bedienung
- schuhverkäuferin
- bürokraft
- security
4 movies i could watch again and again
- bram stoker’s dracula
- american history x
- herr der ringe
- star wars
4 places i have lived at
- dillingen
- heidenheim
- oggenhausen
- oberkochen
4 tv-series i like to watch
- sex and the city
- desperate housewives
- verliebt in berlin
- crossing jordan
4 places i went on vacation to
- teneriffa
- tunesien
- dominikanische republik
- türkei
4 website i visit every day
- linklist
- sandrine
- serotonic
- frau julie
4 books
- die farm, john grisham
- hexen hexen, terry prachett
- der kleine hobbit, tolkien
- …
4 favorite dishes
- pasta in allen variationen
- muscheln
- auberginenauflauf
- garnelen
4 places i’ld like to be right now
- seychellen
- malediven
- bora bora
- jamaika
4 sticks will be passed on to
- jeder der mag

tanti auguri und herzliche glückwünsche zum geburtstag schwesterherz!
samstag abend nach vollendung des rehrückengerichts kurzentschlossen noch das haus verlassen. geplant war lediglich babyj ein wenig aufzumuntern und um die häuser zu ziehen. gelandet sind wir dann auf einem faschingsball in ulm an der fh. habe ich erwähnt daß ich der totale faschingsmuffel bin? ich finds bescheuert, massenbesäufnis auf kommando, baggerfreibrief für jedermann. würde ich in karneval-hochburgen leben wie köln, könnte ich dem ganzen vielleicht doch was abgewinnen. aber naja, ich schweife ab. kurz vor mitternacht sind wir dann in begleitung zweier befreundeten mädels auf diesem ball eingetroffen und in unserer normalen ausgekluft total aufgefallen. 3 stockwerke voll mit jungen menschen und alle verkleidet. das war nur unter stoff zu ertragen also gings direkt an die cocktailbar cuba libre bestellen. musik war erstaunlicherweise sehr gut. im unteren stockwerk spielte eine band und oben war discosound angesagt. gute mischung aus house, hiphop und rock. nach dem 2 cuba libre war die stimmung in der damenrunde … angepasst. wie erwartet schienen die jungen leute mit anlegen der montur auch den verstand abgelegt zu haben, billige anmachen weckten nur müdes lächeln und rollende augen. und unsere einstellung ließ sich auch nicht im vollrausch verleugnen, deswegen war es zeit zu gehen. erster anlauf burger king, den vom cuba ausgelösten fressflash befriedigen. zweiter anlauf heidenheims absturzschuppen no.1. endlich konnten wir dann noch ein wenig shaken und spaß haben. gut unterhalten, jägermeister gedopt und benebelt konnten wir uns dann von unserer gelöstesten seite zeigen. wieder einmal muß ich mich an dieser stelle für nachtlager, spaß und frühstück bei babyj bedanken.
bildquelle: http://www.karneval-fasnacht-fasching.de/
versuch mich gerade an dem rehrücken, den ich gestern von meinem lieben arbeitskollegen und hobby-jäger geschenkt bekommen habe. erstaunlicherweise waren das schneiden und lösen des fleisches vom knochen weniger das problem. fina war es, die fast nicht mehr zu bändigen war. es gestaltet sich etwas schwierig ordentlich zu schneiden, wenn sich das herzkätzchen mit den krallen die jeans hochangelt. gulasch soll es werden, mit champignon, tomaten, speck und viel rotwein. dazu gibt es kartoffelknödel. mal sehen ob ich des wildkochens mächtig bin.
eine frau saß in einer bar und gönnte sich einen after-work-drink mit ihren besten freundinnen. plötzlich betrat ein gut gebauter, extrem sexy aussehender, junger mann die bar. er war so umwerfend, dass sie ihn ununterbrochen anstarrte. der junge mann bemerkte ihren starren blick und ging direkt auf sie zu. bevor sie sich entschuldigen konnte für ihr verhalten, lehnte sich der junge mann über sie und flüsterte ihr ins ohr:
“ich mache alles, absolut alles, was immer du willst, sei es noch so extravagant, für 20 euro, ohne sonstige gegenleistung”. ganz aufgeregt fragte die frau wo der haken sei. der junge mann wiederholte: “20 Euro und du musst mir nur sagen was du willst, in drei worten!” die frau dachte einen moment über seinen vorschlag nach, dann zog sie ganz behutsam einen 20-euro-schein aus der tasche. sie drückte ihm den schein ganz gefühlvoll in die hand, zusammen mit ihrer privatadresse. sie schaute ihm tief in die augen, spitze ihre zunge und ließ sie ganz langsam über ihre lippen gleiten. sie legte ihm eine hand auf den oberschenkel, lehnte sich mit ausgestreckter brust zu ihm hinüber und flüsterte ihm ins ohr:
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dachte ich mir gestern mal wieder. unglaublich tolle geschichte, die sich da abgespielt hat. laßt es mich erzählen. mein freund t. ist vor ein paar tagen gen berlin zu einem seminar gestartet, gesponsert von seinem arbeitgeber. gestern abend schickt er mir ne sms mit grüßen und kurz darauf meldet er sich telefonisch. während des gesprächs meinte er: “da ist jemand der dich sprechen möchte.” daraufhin plötzliches händisches weiterleiten am anderen ende und eine freundliche weibliche stimme: “huhu. ich bin’s!” diesen dialekt in kombination mit dieser stimme hätte ich unter tausenden erkannt. “claudi?!” claudi verabschiedete sich vor einigen monaten aus der stuttgart-connection um in die alte heimat leipzig zurückzukehren. aufgrund eines super jobangebots und privaten veränderungen trennten sich unsere wege. bis zu diesem telefonat. unverhofft, kommt oft. die freude war groß auf beiden seiten der leitung, kurzes update hin und her kommuniziert und gewundert über die zufälle die das leben schreibt. mein freund t. und claudi kannten sich nicht, treffen sich auf dem seminar des gleichen arbeitgebers, unterhalten sich übers ländle und kommen auf mich. wahnsinn, was das leben für geschichten schreibt.
grossmutter hildegard ist in der klapsmühle. da sie nicht mehr so richtig laufen, sehen und hören kann, macht sie sich einen spass daraus, mit ihrem rollstuhl so schnell wie möglich über die gänge zu flitzen. eines tages ist es mal wieder soweit: sie rast mit vollgas über den gang, als plötzlich eine Tür vor ihr aufgeht und die verrückte agnes vor ihr steht: “haben sie ihren führerschein dabei?” grossmutter hildegard kramt ein altes bonbonpapier aus ihrer tasche und zeigt es ihr. “alles klar, sie können weiterfahren.” weiter geht die fahrt über den gang und wieder springt eine tür vor ihr auf und die demenze elfriede steht vor ihr: “ihre fahrzeugpapiere bitte!” grossmutter hildegard kramt eine alte, verknitterte schoko- riegelverpackung aus der tasche und zeigt sie ihr: “alles klar! gute weiterfahrt”. jetzt gibt grossmutter alles, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. sie rast wie wild weiter über den flur. plötzlich öffnet sich eine dritte tür und der bescheuerte rené steht da mit einer mords-errektion. kommentar von grossmutter hildegard: “och nee, nicht schon wieder ein Alkoholtest….”
via email, danke thomas
heute besuch aus japan bekommen, geschäftlich na klar. freundliches begrüßungsritual mit leichter verbeugung erfolgreich bestanden, rundum versorgungspaket gestartet und mich mal wieder gefragt wann die einen normal anschauen und wann sie lächeln… und weil die japaner super höflich sind und wir uns echt mühe bei allen vorbereitungen gegeben haben, bin ich nun im besitz eines schicken schmuckstücks. eine kleine geisha baumelt jetzt rosa niedlich grinsend von meinem handy. total trendy sag ich euch. in japan ein must have. meinem finchen gefällt es auch super, weil es so schön bimmelt beim spielen. miau.
gestern war ein ereignisreicher tag. so ereignisreich daß am ende des tages babyj und ich uns mit einem riesigen fragezeichen über dem kopf anschauten. morgens um halb drei. ob wir ausgegangen sind? nein, weit gefehlt. das was wir erlebten hätten wir in keinem club erleben können. hätte ich einen film gesehen, der diese ereignisse widergibt, hätte ich wahrscheinlich gesagt, wow, der war gut, total verzwickt und spannend, aber sowas passiert doch nicht im wahren leben. der tag fing wie geplant an, ich hab lange geschlafen, ein paar blogs gelesen, gefrühstückt und war dann noch ein wenig shoppen. später habe ich dann babyj besucht und ein paar faschingskrapfen gegessen und kaffeegetrunken. sie und ich besuchten dann noch eine weitere freundin und erlebten einen mutter- sohn-machtkampf der spitzenklasse. die supernanny hätte ihr wahrscheinlich auf die schulter geklopft und gesagt, gut gemacht. wir tranken ein gläschen sekt und fuhren zurück zu babyj. dvd rein, pizza bestellt und gemütlich gemacht. allen stress vergessen, uns nett unterhalten und entspannte gespräche geführt. bis das handy eine nachricht ausspuckte die ich kaum faßte. das intrigenspiel ging in die zweite runde. der troll hatte seine giftigen auswürfe ausgebaut und die walpurgisnacht begann. böse geister wurden herbeigerufen, kobolde als augenzeugen beschworen das hexenfeuer und konspirierten dämonen welche die augenscheinlich kaum noch vorhandenen luft zum atmen raubten. durch den wind, so kann man die gemütslage und den gedankenwirrwarr bezeichnen welche die beschwörungsformeln hinterließen. heute habe ich nur noch ein müdes lächeln dafür übrig. der fluch bleibt nicht hängen an einer person die reinen herzens ist, merkt euch das. euer scheiterhaufen brennt schon. setzen, sechs!
endlich faul auf der couch liegen, sinnlose comedyshows reinziehen, wein köpfen (hab mir sagen lassen ich soll warmen rotwein trinken um trotz triefnase sanft zu entschlummern) ein paar blogs lesen, ausschlafen, solarium gönnen, vielleicht mal wieder shoppen (unterwäsche kaufen wär cool), nichts tun (außer mir wird dabei langweilig), die aus stuttgart mitgebrachten dvd anschauen und zeit mit dem “käseflittchen” verbringen …. huch, nu aber mal langsam, nicht daß ich hier noch in freizeitstress komme. ein schönes wochenende euch allen, was immer ihr vorhabt.
ich weiß nicht ob es an der erkältung liegt, gefährliche spannung liegt in der luft. gefühle im bauch wandeln, wut oder traurigkeit, haß oder gleichgültigkeit, vertrauen oder spöttischer hohn? kaltschnäuzig rollt sie auf mich zu, eine welle von missgunst und argwohn, welche das gefühl hinterlässt, keinem menschen auf dieser welt mehr trauen zu können. wie interessant muß frau sein um solchen sportlichen ehrgeiz zu wecken? gibt es eine neue disziplin, von der ich noch nichts weiß? lügen und betrügen für anfänger - psychischer druck ganz leicht gemacht. ich fühl mich aber nicht geehrt. wie langweilig muß das eigenen leben doch sein, um soviel kraft und energie in intrigen zu investieren. da spiel ich aber nicht mit, leute. ohne mich! kriegserklärung abgelehnt. spielt eure spiele ohne mich.
mein kopf ist schwer, der hals dick und die nase verstopft. ich fühl mich wie durch nen reisswolf gelassen. einer der gestern mich umarmenden nachgratulanten war schlecht… krank meine ich, und ich scheinbar geschwächt. dazu noch die mentalen einflüsse des vergangenen abends und die kurze nacht…, verdammt, und das ausgerechnet zum monatsanfang. na prima.