Archive for August, 2005
das war er nun, mein erster besuch im freibad in diesem Jahr. 14:45 uhr eine familienschlange an der kasse bis dorthinaus. gottseidank hat T. sich schon gut vorgekämpft bis ich eingetroffen bin. 3,30 euro fürs “auf d wies liega”, ganz schön stattlich. hatten schon vermutet, es gibt nen cocktail inclusive für den preis, war aber leider nix.
der übliche platz wie im vorjahr war frei und genießbar. meine beste männliche freundin T. war die optimal besetzung für die nachmittagliche begleitung. erfrischend trotz schwitzen war die unterhaltung, das lästern und das glotzen mit ihm. im wasser waren wir selbstverständlich nicht, wir hätten ja dann den faden verloren.
das obligatorische eis und die selbstverständlichen versalzenen freibad-pommes gabs natürlich auch. die krönung war das zusammentreffen mit T.’s arbeitskollegen, ein wahrer genuss der schwul-bayrische akzent mit gekonnt eleganten handbewegungen. das würde ich als einen gelungenen mittwochsommernachmittag bezeichnen.
stahlend blau und wolkenfrei war der himmel heute. weiß nicht ob es tatsächlich die gemeldeten 30 grad waren oder die gefühlten 26 grad, welche die menschen so fröhlich erscheinen ließen. was sonnenschein ausmacht…!
glaube fast, heute ist mir niemand griesgrämiges begegnet, niemand der irgendetwas negatives zu berichten hatte. schön find ich das.
vorhin beim autowaschen fiel mir wieder ein kollege ein, der berichtete heute freudestrahlend, das er gestern nach büroschluß noch holzgehackt hat und wie toll er das gefühl fand, noch etwas “gescheites” an der frischen luft erledigt zu haben, das ihn zwar körperlich angestrengte aber innerlich höchst zufriedengestellte.
dann fiel mir die kollegin ein, die gestern bei gemeinsamen italienischen mittagessen von ihrem sonntags-tv-ausflug berichtete. BBC-reportage wars wohl. wissenschaftler hätte festgestellt, daß die erde sich stätig verdunkelt. es läge an den emissionen -wußte sie zu erzählen- welche die sonnenstrahlen nicht mehr durchlassen. weiter hieß es in dem bericht, dies hätte zur folge daß das wetter in den kommenden jahrzehnten immer heftigere kapriolen schlagen wird und daß das “the day after tomorrow-szenario” gar nicht so abwägig wäre….
gut dass ich meinen beitrag leiste, die umwelt mit meinen kleinen aufmerksamen nichtigkeiten sauber zu halten, dachte ich mir. wehe denen die rücksichtslos konsumieren und verschwenden und dabei ihre umweltsünden den eigenen nachkommen auferzwingen. und da passt jetzt wieder der satz den ich heute in einer reinen frauenrunde, einem 40er geburstags-lunch, losgeworden bin. “siehste! deswegen hab i keine kinder, sondern a katz”
nee nee, bei dem wetter heute bleibt mein gemüt ganz zart….
Stiefmütterlich, finde ich, gehen wir menschen mit unseren fußsohlen um.
heute morgen nach dem duschen ist es mir mal wieder aufgefallen.wie akriebisch wir doch jeden millimeter unseres körpers mit bodylotion beglücken, verkünsteln uns, um den rücken dabei irgendwie ganz eingecremt zu bekommen und wie gerne wir doch dabei unsere fußsohlen vergessen!
oft schon habe ich die menschen, die wenigen die ich beim eincremen beobachten durfte, gefragt ob sie denn auch an ihre fußsohlen gedacht hätten. meist verwundert reagierten sie, doch darüber nachdenkend überkam sie die einsicht. überall hin tragen sie uns ohne murren, tag für tag. warum dann nicht eincremen? undankbar sind wir!
schlimmes beispiel dazu habe ich gestern bei zappen auf viva entdeckt:
britney spears.
paparazzis erwischten sie, als sie barfuß in eine tankstellen-toilette spazierte!
pfui, schäm dich britney.
seit einigen stunden wird wieder an dieser seite gebastelt. eröffnet wurde die baustelle gestern abend in gemeinschaftlicher euphorie. für mich als blutiger anfänger ist es erstaunlich zu sehen was alles möglich ist und wie sich die form verändern läßt. ich denke hierbei habe ich tasächlich eine neue leidenschaft entdeckt.
also seht es mir nach, die ersten gehversuche sind die schwankendsten. es kann durchaus noch ein bißchen dauern, bis alles so steht wie es mir gefällt.
nach einigem zusehen, etwas stöbern, hier und da kommentieren und viel lesen, ist es zeit geworden für etwas eigenes. angesteckt durch einen virus …
… zartbittere erkenntnis.